Deutliches Wachstum für Arburg

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Mit über 3.000 Mitarbeitern wird Arburg 2018 aller Voraussicht nach erstmals über 700 Mio EUR. Umsatz erwirtschaften – vermutlich sogar deutlich mehr.

„Mit der Situation bei den Auftragseingängen sind wir auch in diesem Jahr insgesamt sehr zufrieden. So haben wir nach wie vor eine sehr gute Auslastung. Seit der Ferienzeit verläuft das zweite Halbjahr hinsichtlich der Auftragseingänge bis dato etwas ruhiger aber dennoch auf hohem Niveau, “ so Jürgen Boll, Geschäftsführer Finanzen, Controling und IT von Arburg bei der Pressekonferenz der Loßburger auf der Fakuma 2018.

Elektrische Maschinen tragen maßgeblich zum Erfolg bei

Wertmäßig lag der Auftragseingang von Arburg – auf Euro-Basis – bei den Maschinen inklusive Peripherie im ersten Halbjahr 2018 über 10 % höher als im Vorjahr. „Einen großen Anteil an diesem Erfolg haben unsere elektrischen Maschinen. Dies zeigt die mit 18 % beachtliche Steigerung der wertmäßigen Auftragseingänge sehr deutlich, “ erklärte Boll.

Der Anteil und die Bedeutung der elektrischen Maschinen haben damit auch im Jahr 2018 weiter zugenommen, und das, nachdem schon im Vorjahr ein gewaltiger Anstieg verzeichnet werden konnte.  Für Boll ist es daher sehr erfreulich, dass Arburg seinen Kunden in diesem Segment ein gesamtes Spektrum anbieten kann: von der Einstiegsbaureihe Golden Electric über die Edrive Serie bis zur High-End-Baureihe Alldrive.

Wie Boll erklärte, war aber auch bei „den Hybridmaschinen, die elektrische Schnelligkeit und Präzision auf der Schließseite mit hydraulischer Kraft und Dynamik auf der Einspritzseite verbinden, die Nachfrage gut.“ Sie sind für ihn damit nach wie vor eine wichtige Basis für viele kundenspezifische, leistungsfähige Systemlösungen auf der ganzen Welt.

Nachfrage nach großen Allroundern überdurchschnittlich gewachsen

Überproportional angestiegen ist 2018 der wertmäßige Auftragseingang bei den großen Allroundern ab der Baugröße 630, also ab 2.500 kN Schließkraft. Mit einem Anteil von 25 % haben sie sehr deutlich zu den hohen Steigerungen des Auftragseingangs beigetragen.

Angesichts dieser Entwicklung ist es für Jürgen Boll schon jetzt klar, dass sich Arburg auch in diesem Jahr aller Voraussicht nach wieder über eine weitere Steigerung des Gruppenumsatzes freuen kann: „Wir lagen zum Halbjahr 2018 und liegen Ende des dritten Quartals gut über dem Vorjahresstand und erwarten für das Rest Jahr noch einen weiterhin guten Umsatzverlauf.“

Dass Arburg damit 2018 erstmals in der Unternehmensgeschichte die Marke von 700 Mio. EUR überschreiten wird, gilt als sicher. Schließlich hatten die Loßburger diese Marke im Jahr 2017 mit einem Umsatz von 698 Mio. EUR denkbar knapp verfehlt.

Auf konkrete Wachstumszahlen wollte sich Jürgen Boll auch auf Nachfrage der K-ZEITUNG allerdings nicht festlegen. Zu erwarten ist aber ein Wachstum in der Größenordnung von rund 10 %.

gk

 

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