Technologie 13.04.2018 0 Bewertung(en) Rating

Data-driven Factory im Fokus

Vinci Energies stellt auf der Hannover Messe die Data-driven Factory in den Fokus. Zudem wird eine gemeinsam mit Kuka entwickelte IIot-Plattform gezeigt.

 - Bernhard Kirchmair, Chief Digital Officer bei Vinci Energies Deutschland.
Bernhard Kirchmair, Chief Digital Officer bei Vinci Energies Deutschland.
Vinci Energies

"Die datenbasierte Fertigung - also die Data-driven Factory - benötigt einen reibungslosen Informationsfluss zwischen operativer Technologie (OT) und IT. Dafür ist viel Integrationsarbeit in der Signal- und Datenverarbeitung nötig. Viele Technologie-Anbieter decken für Anwender nur eine Seite ab", erläutert Bernhard Kirchmair, Chief Digital Officer bei Vinci Energies Deutschland. "VINCI Energies verbindet mit einem einzigartigen Ökosystem aus IT- und Industriespezialisten, Partnern und Startups das Beste aus beiden Welten. Von der Idee über Prototypen bis hin zur Produktivlösung - wir zeigen in Hannover einen ganzheitlichen Weg in die Industrie 4.0-Realität."

Praxiserprobte Lösungen für Data-driven-Factory

Die herstellerunabhängigen Systemintegratoren Actemium und Axians bilden das Herzstück des Ökosystems von Vinci Energies, das die Data-driven Factory schrittweise in praxiserprobten Lösungen realisiert. Die Experten von Actemium sind auf Automatisierungs-, Prozessleit-, und EMSR-Technik spezialisiert, während die ICT-Experten von Axians in der Lage sind, Datenplattformen zu entwickeln und mit Rechenleistung zu versehen, digitale Zusammenarbeit zu ermöglichen und Cybersicherheit zu gewährleisten.

Industrie 4.0 und IIoT-Lösungen im Vordergrund

Paradebeispiel der Synergien dieses Ökosystem ist die IIoT-Plattform für die Roboterautomatisierung von Vinci Energies und Kuka. Anhand dieser intelligenten Plattform lassen sich Leichtbauroboter stärker in Fertigungsprozesse integrieren. Die datenbasierte Prozesssteuerung steigert den Automatisierungsgrad und die Produktivität. Sämtliche Daten werden in konfigurierbaren Übersichten, sogenannten Dashboards, visuell dargestellt.

Dadurch ist es möglich, eine hohe Transparenz zu schaffen und auf die speziellen Bedürfnisse der Anwender einzugehen, indem die Visualisierung individuell angepasst werden kann. Die gesammelten Daten werden in einem nächsten Schritt ausgewertet. Das Ziel: Technische Handlungsempfehlungen ableiten und dadurch bestehende Prozesse effizienter gestalten. Der an die IIoT-Plattform angeschlossene LBR iiwa von Kuka verfügt über feinfühlige Gelenkmomentsensoren in jeder seiner sieben Achsen.

Sie befähigen den Leichtbauroboter zur Kontakterkennung und programmierbarer Nachgiebigkeit. Damit ist er in der Lage, empfindliche Teile sicher zu handhaben, mit exaktem Kraftaufwand zu montieren und Ausschuss oder Kollisionen zu vermeiden.

db

Kommentar schreibenArtikel bewerten
  • Funktionen:
  • drucken
  • Kontakt zur Redaktion

Kommentar schreiben

Ihre persönlichen Daten:

Sicherheitsprüfung: (» neu laden)

Bitte füllen Sie alle Felder mit * aus! Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.