Das macht Arbeitnehmer krank

Back to Beiträge

DAK analysiert Fehltage für 2018: Weniger Krankheitstage wegen Depressionen.

Laut der aktuellen Krankenstandsanalyse der DAK sind zum ersten Mal seit 2006 Ausfallzeiten im Job wegen psychischer Erkrankungen leicht zurückgegangen: Trotz dieses Rückgangs rangieren Seelenleiden auf Platz drei beim Anteil am Gesamtkrankenstand des vergangenen Jahres.

Beim Blick auf die Geschlechter wird deutlich: Bei Frauen verursachten psychische Erkrankungen 63 % mehr Fehltage als bei Männern (298 zu 183 Ausfalltage je 100 Versicherte).

Krankenstandsanalyse der DAK für 2018. Grafik: DAK/Statista

 

Die Meisten fehlten wegen Rücken & Co.

Mehr als die Hälfte der Fehltage 2018 ließen sich auf drei Krankheitsarten zurückführen: An erster Stelle standen Rückenleiden und andere Muskel-Skelett-Erkrankungen (20,9 %). Danach folgten Atemwegserkrankungen mit 16 % und psychische Erkrankungen (15,2 %), hier entfielen die meisten Fehltage auf Depressionen.

Im vergangenen Jahr meldeten sich Deutschlands Arbeitnehmer etwas häufiger krank als im Jahr zuvor: Der Gesamtkrankenstand stieg von 4,1 auf 4,2 % . Hauptgrund für die vermehrten Krankmeldungen war die starke Grippewelle zu Beginn des Jahres. Insgesamt dauerte eine Krankschreibung 2018 im Schnitt 12,6 Tage.

jl

Share this post

Back to Beiträge