Das können Wittmanns neue Druckluft-Granulattrockner

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Neue Funktionen für Wittmanns Druckluft-Granulattrockner der Card-Serie: Sleep-, Rampen, Count und Power-Mode für schonende, energieeffiziente Trocknung.

Wittmann legt mit seiner Card-Serie an Druckluft-Granulattrockner den Fokus auf eine einfache Bedienung und Handhabung. Die eigentlichte Bedienung soll sich dabei mehr oder weniger auf das Befüllen des Trocknungsbehälters und das Drücken der Start-/Stopptaste beschränken - alles Weitere finde demnach im Hintergrund statt.

Vielzahl an Modi für neue Card-Druckluft-Granulattrockner

Steht eine Arbeitszelle einmal ungewollt still, muss diese Produktion schnellstmöglich wieder starten. Das Hauptaugenmerk bei der Problemlösung liegt hierbei zumeist auf der Spritzgießmaschine und der Automatisierung. Dem Granulattrockner wird meist wenig Beachtung geschenkt, was oftmals dazu führt, dass das Material während der Stillstands- und Anlaufzeit der Arbeitszelle mit voller Heizleistung weiter getrocknet wird. Dabei wird nicht nur unnötig Energie aufgewendet, auch der Kunststoff selbst kann geschädigt werden.

Die Druckluft-Granulattrockner der Card-Serie verfügen über eine Vielzahl an Funktionen, um den Anwender zu unterstützen. Hier im Bild: Ein Card 3G/Fit mit Touch-Bedienoberfläche, Rezeptspeicher und Alarmleuchte. Foto: Wittmann

Bei den Card-Druckluft-Granulattrocknern verhindert dies der Sleep-Mode. Das  automatische Befüllen des Trocknungsbehälters steht hierbei im direkten Verhältnis zum Materialverbrauch der Maschine. Wird kein Material aus dem Trockner entnommen oder verbraucht, muss auch kein Material in den Trocknungsbehälter nachgefüllt werden. Die Trocknersteuerung registriert gegebenenfalls den Umstand, dass das für das Befüllen verwendete Fördergerät über einen gewissen Zeitraum inaktiv war. Je nach Modell ist dieser Zeitram am Trockner einstellbar. In der Folge reduziert der Trockner automatisch die Heizleistung und die Luftmenge. Dadurch wird einerseits das Material geschont und andererseits Strom und Druckluft eingespart. Wird die Verarbeitungsmaschine erneut gestartet, kann sofort mit getrocknetem Material weitergearbeitet werden. Der Trockner beginnt zum gegebenen Zeitpunkt mit der Regelung des Trocknungsprozess und erhöht die Trocknungstemperatur nach Bedarf.

Der Rampen-Mode ist speziell für das Trocknen von sensiblen Materialien ausgelegt, die beim Aufheizen zum Verkleben neigen. Hierbei wird die Trocknungstemperatur in zwei Schritten erhöht. Soll beispielsweise PC getrocknet werden, kann das Material nach der Erstbefüllung das Behälters etwa für 75 min. mit 80 °C vorgetrocknet werden, um dann mit der gewünschten Trocknungstemperatur von 120 °C weitergetrocknet zu werden. Das Material, das meist bei Raumtemperatur oder in kühleren Lagerhallen gelagert wird,wird somit bei der Erstbefüllung schonend aufgewärmt, bevor es mit der Zieltemperatur dann vollständig getrocknet wird.

Der Count-Down-Mode erlaubt eine Signalausgabe, die für einen Maschinenstart genutzt werden kann. Bei Produktionsstart einer Verarbeitungsmaschine stellt sich oftmals die Frage, wie lange die Materialtrocknung bereits aktiv war und ob das Material ausreichend lange getrocknet wurde. Der Count-Down-Mode visualisiert die bereits verstrichene Zeitspanne am Display und gibt schließlich nach Ablauf der voreingestellten Zeitspanne ein entsprechendes Signal aus.

Analog oder digital die Luftmenge regulieren

Modellabhängig wird bei den Card-Trocknern die Luftmengenregelung analog oder digital über die Temperatur geregelt. Die digitale Regelung ist hier jedoch präziser, der richtige, dem Material angepasste, Wert für den Temperaturbereich kann in der Steuerung hinterlegt werden. Bei stark hygroskopischen Materialien, wie etwa PA, kann die automatische Luftregelung deaktiviert werden. Dahinter verbirgt sich der sogenannte Power-Mode, der es erlaubt, dass konstant mit der notwendigen Menge Druckluft getrocknet wird.

db

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