Corona-Schutzvisiere aus Biokunststoff

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Für sein Corona-Schutzvisier hat das IKT sowohl die Folie, als auch das Filament aus biobasiertem und biologisch abbaubaren PLA selbst hergestellt.

Wie viele andere Einrichtungen, produziert auch das Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart Schutzvisiere und Masken zur Reduktion der Ansteckungsgefahr vor dem Coronavirus Covid-19. Die Besonderheit: Die für die Visiere verwendete Folie sowie die für den 3D-Druck der Halterungen verwendeten Filamente werden auf den Extrusionslinien des IKT selbst hergestellt und im 3D-Druck-Labor des IKT verarbeitet.

Besonders klare Folien für Schutzvisiere aus PLA

Dabei wird sowohl für die Folie als auch das Filament ein biobasiertes und biologisch abbaubares Polylactid (PLA) eingesetzt. Durch den gezielt eingestellten Extrusionsprozess können dabei besonders klare Folien maßgeschneidert für die Visiere hergestellt werden.

Das IKT hat mit den selbst produzierten Schutzvisieren unter anderem das Uniklinikum Tübingen, die Tafel Stuttgart sowie die Notfallpraxis des Marienhospitals in Stuttgart versorgt. Foto: IKT

Auch die Eigenschaften der 3D-Druck-Filamente werden je nach Anwendungsfall und 3D-Drucker variiert, um beste Ergebnisse zu erzielen.

Bisher wurden unter anderem das Uniklinikum Tübingen, die Tafel Stuttgart sowie die Notfallpraxis des Marienhospitals in Stuttgart versorgt. Unter der Koordination des Forschungscampus ARENA 2036 werden zudem diverse weitere Stellen beliefert.

Versorgung weiterer Stuttgarter Institute geplant

In naher Zukunft werden auch weitere Institute der Universität Stuttgart mit den hochtransparenten Folien sowie maßgeschneiderten Filamenten versorgt, damit die Herstellkapazität der Visiere weiter gesteigert und so ein flächendeckender Schutz ermöglicht werden.

gk

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