Coperion: Kontinuierliche Extrusion von Batteriematerialien

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In Stuttgart zeigt Coperion Technologielösungen für die Herstellung von Kathoden- und Anodenmassen sowie von Separatorfolie.

Auf der Battery Show Europe vom 7. bis 9. Mai 2019 steht der ZSK-Doppelschneckenextruder im Zentrum, dessen Verfahrensteil zusammen mit einem gravimetrischen Dosierer von Coperion K-Tron zu sehen sein wird. Die Dosierer von Coperion K-Tron speisen Rohstoffe wie Aktivmaterialien, Bindemittel, Leitruße und Flüssigkeiten, einzeln oder als Premixe, in das Verfahrensteil der Extruder ein. In optimal auf die Prozesse abgestimmten Verfahrenszonen erfolgt dort das Fördern, Mischen, Scheren und Homogenisieren als Voraussetzung für Produkte mit durchgehend hoher und reproduzierbarer Qualität.

Dazu sagt Oliver Beiser, Business Segment Manager Chemical Applications bei Coperion: „Unser ZSK-Doppelschneckenextruder bildet zusammen mit unseren Coperion K-Tron Dosierern eine zuverlässige Aufbereitungsanlage, die sich vielfach im Markt bewährt. Dank der hohen Flexibilität im Aufbau lässt sich das System perfekt an die unterschiedlichen Verfahrensaufgaben bei der Herstellung von Batteriematerialien anpassen. Die Zuverlässigkeit, die langen Betriebszeiten und zahlreiche Eigenschaften zur Sicherung der hohen Produktqualität machen den ZSK-Extruder und unsere Dosierer zu einer idealen Technologie für diesen zukunftsweisenden Markt.“

Bei Bedarf werden die Coperion K-Tron Dosierer für die Zuführung der Rohmaterialien in den ZSK-Extruder staubdicht ausgeführt. Foto: Coperion

Universeller Hochleistungsextruder

Aufbauend auf einer mehr als 60jährigen Entwicklungsgeschichte ist der ZSK-Doppelschneckenextruder von Coperion heute ein universell einsetzbares Hochleistungssystem für die Aufbereitung von Rohstoffmischungen, das mit Schneckendurchmessern von 18 mm bis 420 mm Durchsätze von 200 g/h bis 125 t/h ermöglicht. Das nach dem Baukastenprinzip gestaltete Verfahrensteil des Extruders besteht aus mehreren, hintereinander angeordneten Gehäusen, in denen sich die Schnecken gleichsinnig drehen.

Dieser Aufbau gibt maximale Flexibilität bei der Anpassung des Systems an die jeweilige Aufgabe. Dabei bilden der Extruder sowie die Dosier- und Austragstechnologie von Coperion eine Einheit, sowohl beim Anfahren der Systeme als auch im laufenden Betrieb. Wichtige Parameter sind über die gesamten Baugrößen der jeweiligen Anlagen konstant. Damit sichert Coperion das Scale-up von im Labormaßstab gewonnenen Erkenntnissen auf Produktionsanlagen.

Aufgrund der oft abrasiven und teilweise toxischen Eigenschaften der zu verarbeitenden Rohstoffe fertigt Coperion die produktberührenden Teile seiner ZSK-Extrusionssysteme aus Werkstoffkombinationen mit besonders hoher Verschleißfestigkeit. Dadurch lassen sich selbst bei der Verarbeitung ultraharter Siliziumkarbide Kontaminationen des Endprodukts durch abgelöste Metallpartikel langzeitig vermeiden.

Bei Bedarf kann die Dosierung der Rohmaterialien staubdicht ausgeführt werden. Dabei profitiert Coperion von seiner langjährigen Erfahrung aus der Realisierung von Extrusionsanlagen für pharmazeutische Anwendungen. Darüber hinaus werden ZSK-Anlagen für die Herstellung von Batteriemassen nach den strengen Ex-Schutz-Vorschriften ausgelegt.

jl

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