Chinaplas: Lösungen für die Rohr- und Schlauchextrusion

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Das Centerwave 6000 misst Kunststoffrohre von 630 bis 1.600 mm mittels Millimeterwellen-Technologie. Foto: Sikora

Auf der Chinaplas in Shenzhen zeigt Sikora seine Lösungen für die Qualitätssicherung in der Rohr- und Schlauch- sowie der Kunststoffherstellung.

Zu den Highlights auf dem Sikora-Stand auf der Chinaplas vom 13. bis 16. April 2021 zählt das X-Ray 6000 Pro, das bei Rohren und Schläuchen Wanddicke, Exzentrizität, Innen- und Außendurchmesser und Ovalität misst. Gemessen wird die Dicke von bis zu drei unterschiedlichen Materialschichten.

100 % Qualitätskontrolle bei Rohren und Schläuchen

Im Bereich der 100 % Qualitätskontrolle während der Extrusion von Rohren stellt Sikora zudem das Centerwave 6000 vor. Das System basiert auf Millimeterwellen-Technologie. Es misst präzise den Durchmesser, die Ovalität, die Wanddicke, das Innenprofil sowie Sagging des Rohres. Das Messverfahren bedarf keiner Koppelmedien oder Kalibrierung und ist frei von Einflüssen wie Temperatur und dem Kunststoffmaterial. „Die einfache Bedienung des Centerwave 6000 und seine Präzision führen zu einer sehr hohen Qualität des Endprodukts sowie zu Kosteneinsparungen und optimaler Effizienz“, erläutert Wanbin Chen, President von Sikora China.

Abgerundet wird das Portfolio für die Rohr- und Schlauchextrusion durch zuverlässige Durchmessermesssysteme der Laser Series 2000 sowie der Laser Series 6000, welche zusätzlich die Funktion der Knotendetektion übernimmt.

Im Interview mit der K-ZEITUNG kündigte Sikora-Vorstand Dr. Jörg Wissdorf kürzlich den Ausbau der Geschäftsbereiche Plastics und Services an.

Inline-Inspektion und -Sortierung von Kunststoffgranulat

Der Purity Scanner Advanced detektiert metallische Verunreinigungen im Granulat sowie Black Specks und Verbrennungen auf der Granulatoberfläche. Foto: Sikora

Für die Inline-Inspektion und -Sortierung von Kunststoffgranulat präsentiert das Unternehmen aus Bremen auf der Chinaplas den Purity Scanner Advanced. Das System kombiniert eine Röntgenkamera mit bis zu drei optischen Kameras. Dadurch können Metalleinschlüsse mit einer Größe von bis zu 50 µm im Rohmaterial detektiert werden. Darüber hinaus erfassen die Kameras Black Specks und Verbrennungen auf der Granulatoberfläche. Fehlerhaftes Granulat wird sofort nach dem Erkennen mittels Druckluft separiert. Die integrierte Software liefert dem Bediener eine statistische Auswertung mit Informationen zur Größe, Fläche und Anzahl der detektierten Verunreinigungen im Produktionsprozess. Mehr zu der Technologie erfahren Sie in diesem Fachartikel von Sikora.

sk