Zum Inhalt springen

China: Wachstumschancen für Antioxidantien

Die Eröffnung der neuen BASF-Produktionsanlage für Antioxidantien in Shanghai mit Persönlichkeiten seitens BASF und der Geschäftsführung des Shanghai Chemical Industry Park. Foto: BASF

BASF eröffnet die erste Stufe einer neuen Produktion für Antioxidantien in Shanghai. Die World-Scale-Anlage hat eine Kapazität von 42.000 jato.

BASF hat heute eine neue World-Scale-Produktionsanlage für Antioxidantien am Standort Caojing in Shanghai (China) feierlich eingeweiht. Mit einer Jahreskapazität von 42.000 t wird die Anlage Antioxidantien sowie zugehörige Formen und Mischungen für den Markt der Kunststoffadditive herstellen. In einem ersten Schritt wurden jetzt die Anlagen für Pulvermischung, Flüssigformulierungen und Formgebung in Betrieb genommen.

Asien ist der größte Markt für Antioxidantien

„Mit dieser Investition stärken wir unsere Position als führender Anbieter von Antioxidantien“, sagte Dr. Markus Kamieth, Mitglied des BASF-Vorstands. „Asien ist der größte Markt für Antioxidantien der Welt und China macht fast 65 % des Marktes in Asien aus. Wir gehen davon aus, dass der Markt mittel- bis langfristig attraktive Wachstumsraten aufweisen wird.“

Antioxidantien als wichtige Kunststoff-Additive

Antioxidantien helfen dabei, thermische Oxidationsreaktionen zu verhindern, wenn Kunststoffe unter hohen Temperaturen verarbeitet werden. Oxidation kann zu Beeinträchtigung von Schlagfestigkeit, Dehnung, Oberflächenrissen und Verfärbung des Materials führen. Nahezu alle Polymerwerkstoffe sind bei einem bzw. allen Herstellungs-, Verarbeitungs- bzw. Endverwendungsphasen oxidativen Abbaureaktionen ausgesetzt.

Mit einem globalen Produktionsnetzwerk ist BASF der einzige Lieferant für Kunststoffadditive, der Produktionsstandorte in Asien, Europa, Nordamerika und dem Nahen Osten betreibt.

mg