Bruder will weiter wachsen

Paul Heinz Bruder mit einem der neuen Produkte, dem großen Volvo Dumper A60H. Foto: Bruder Spielwaren

Bruder Spielwaren blickt auf ein gutes Jahr 2017 zurück: Das Unternehmen hat wie im Vorjahr einen Umsatz in Höhe von 78 Mio. Euro erzielt.

"Das Jahr 2017 war ein spannendes Jahr für uns“, freut sich Paul Heinz Bruder, Geschäftsführender Gesellschafter, im Vorfeld der Spielwarenmesse in Nürnberg. "Wir konnten solide Zahlen vorlegen.“ Der Geschäftsführer des Fürther Unternehmens, das vor allem Spielfahrzeuge im Maßstab 1:16 anbietet und selbst produziert, spricht von einer stabilen Konsolidierung. Auch die Zahl der Mitarbeiter bewegte sich mit rund 420 auf dem Vorjahresniveau.

Wie bereits 2016 sei auch 2017 von der Konsumlaune der Endverbraucher und der guten Wirtschaftslage geprägt gewesen. Auch die bewährten Produkte der so genannten Bworld-Themenwelten aus Fahrzeugen samt Spielfiguren haben erneut zu den erfolgreichen Geschäftszahlen beigetragen.

Vor allem der deutschsprachige Absatzmarkt entpuppte sich als Umsatzmotor. In einigen, meist außereuropäischen Ländern, in welchen zuweilen die politische oder wirtschaftliche Lage zur Verunsicherung mancher Verbraucher beigetragen hatte, seien teils weniger erfolgreiche Umsätze zu vermelden wie noch im Vorjahr. "Dass man sich bei uns im deutschsprachigen Raum hingegen etwas leistet und der Konsum sehr gut ist, bescherte uns ein anhaltend hohes Niveau“, sagt Bruder.

Die gute Geschäftsentwicklung soll sich 2018 möglichst steigern. Das Fürther Unternehmen setze weiterhin auf "stabiles, kontinuierliches Wachstum“, wie Bruder betont.

Rund 70 % der Bruder-Spielwaren sind weiterhin vor allem für den Export in gut 60 Länder der Erde bestimmt: Davon werden rund drei Viertel in den EU-Ländern erwirtschaftet. Diese bilden damit den ausländischen Kernmarkt.

sk

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