Braskem: Ausbau der Biopolymer-Produktion

Braskems Biopolymer-Produktion in Triunfo, wo das Unternehmen die Kapazität von Polyethylen aus Zuckerrohr-Ethanol ausbaut. Foto Braskem

Braskem investiert 61 Mio. USD für den Ausbau seiner Biopolymer-Produktion. Dieser Ausbau bedient die weltweite wachsende Nachfrage nach Biopolymeren.

Das brasilianische Petrochemie-Unternehmen Braskem baut seine Produktion von Biopolymeren aus. Dafür erhöht das Unternehmen die Kapazität seines Werkes in Triunfo, Brasilien zur Herstellung von biobasiertem Ethylen von 200.000 auf 260.000 jato erhöht. Braskem startet den 61 Mio. USD schweren Ausbau in diesem Jahr und wird ihn voraussichtlich im vierten Quartal 2022 abschließen.

Polyethylen als Biopolymer

Biobasiertes Ethylen ist ein Grundstoff für Polyethylen (PE) aus erneuerbaren Quellen. Ausgangsstoff für das grüne Ethylen ist Ethanol, das aus dem nachwachsenden Rohstoff Zuckerrohr gewonnen wird. Braskem vermarktet seine Biopolymere unter dem Label „I’m green“.

Ausbau der Produktion um fast ein Drittel

Mit dem Ausbau der Kapazität um 30 % reagiert Braskem auf die weltweit stark wachsende Nachfrage nach biobasiertem PE. „Die Nachfrage nach nachhaltigen Produkten steigt, sowohl in der Gesellschaft, als auch bei unseren Partnern“, sagt Marco Jansen, Global Director des Geschäftsbereichs Biopolymere von Braskem. „Mit dem Ausbau unserer Biopolymer-Produktion bedienen wir diese Nachfrage. Mit der Ausweitung unserer Produktion stärken wir zudem Braskems führende Rolle auf dem Biopolymermarkt.“

Die auf Basis von erneuerbaren Rohstoffen erzeugten Polyethylene von Braskem besitzen die gleiche Qualität und Vielseitigkeit wie Polyethylen auf Basis fossiler Rohstoffe. Braskem beschäftigt sich bereits seit 2007 in seinem Technologie-Zentrum in Triunfo, Brasilien mit der Herstellung von Biopolymeren aus Zuckerrohr. Braskem hat in dieses Zentrum bisher 290 Mio. USD investiert.

mg