Boy präsentiert 3D-Formeinsätze auf der Koplas 2017

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Auf der Kunststoffmesse Koplas in Seoul/Korea 07.bis 11. März 2017) demonstriert der Spritzgießautomat Boy XS seine Vorteile bei der Produktion von individuellen Prototypen und bei der kosteneffizienten Teileproduktion in Kleinserien.

Boy präsentiert zusammen mit der südkoreanischen Vertretung SCM Scientific Chemical Machinery auf dem Stand P 403 seine Lösung bei der additiven Fertigung von Werkzeugeinsätzen.

Statt einer Teileproduktion mit einem 3D-Drucker setzt Boy auf 3D-gedruckte Formeinsätze. Diese individuell gedruckten Formeinsätze werden mittels eines Werkzeugwechselsystems in die kompakten Boy -Spritzgießautomaten eingebaut.

Auf diese Weise entstehen Spritzgießteile, die die gleichen physikalischen Eigenschaften aufweisen wie bei der Fertigung mit herkömmlichen Spritzgießwerkzeugen. Dies ist mit der additiven Bauteilfertigung auf 3D-Druckern nicht möglich. Durch den Einsatz von gedruckten Formeinsätzen lassen sich Kunststoffteile aus fast allen Materialien - selbst glasfaserverstärkte Kunststoffe – verarbeiten und auch in sehr geringen Stückzahlen kostengünstig spritzgießen. So betragen die Materialkosten für die auf der Koplas eingesetzten Formeinsätze für einen Karabinerhaken nur circa 30 EUR.

Rüstzeiten und -kosten deutlich reduziert

Durch die schnell und einfach zu tauschenden Formeinsätze im Werkzeugwechselsystem der Boy XS werden die Rüstzeiten und -kosten deutlich reduziert. Ändern sich Abmessungen und / oder Form der Teile, wird einfach ein neuer Formeinsatz gedruckt und in das XS-Werkzeugwechselsystem eingeschoben.

"Das Thema 'time to market' spielt auch in Korea eine besondere Rolle. Mit unserem ausgestellten Werkzeugwechselsystem läßt sich diese Anforderung besonders gut erfüllen", so das Statement von Wolfgang Schmidt, Exportleiter von Boy.

jl

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