Borealis pusht Kreislaufwirtschaft

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Borealis startet eine neue Plattform namens Everminds. Mit dieser Plattform möchte Borealis die Sichtbarkeit rezyklierter Kunststoffe erhöhen.

Everminds dient Borealis dazu, sämtliche Aktivitäten im Bereich der Kreislaufwirtschaft abzustimmen, um ihre Wirkung zu verstärken. Die Plattform soll für mehr Interaktion zwischen Borealis und seinen Stakeholdern sorgen. Basierend auf dem Kreislaufmodell Recycling, Wiederverwendung und Design für Recycling soll Everminds als Ideenförderer zu neuen Polyolefin-Lösungen inspirieren.

Günter Stephan, Head of Borealis Circular Economy Solutions: "Everminds ist ein Ansatz, der Kreislaufwirtschaft mehr Beachtung zu schenken." Foto: Borealis

Mit Everminds  verfügen Kunden und Partner entlang der Wertschöpfungskette nun über eine dynamische Plattform – die erste ihrer Art in der Branche – für Wissensaustausch im Bereich der Kreislaufwirtschaft. Everminds  soll weltweit innerhalb der Borealis Gruppe implementiert werden. Zu Beginn wird der Fokus jedoch auf dem europäischen Markt liegen. Die Plattform lädt Partner von Borealis dazu ein, sich zusammenzutun, um den tatsächlichen Charakter von Polyolefin-Anwendungen neu zu bewerten und zu definieren.

Borealis investiert die Kreislaufwirtschaft

Als erster Hersteller von Polyolefin Neumaterial integrierte Borealis zwei Unternehmen im Bereich des mechanischen Kunststoff-Recyclings in die Unternehmensgruppe: MTM Plastics und Ecoplast. Darüber hinaus beteiligt sich Borealis an Organisationen, die sich mit der Kreislaufwirtschaft befassen. Dazu zählen die Polyolefins Circular Economy Platform PCEP sowie die Ellen MacArthur Foundation.  PCEP möchte – mit einem Fokus auf Verpackungen – eine stärkere Kreislauforientierung in der Kunststoffbranche zu bewirken, die „Line in the Sand“-Initiative der Ellen MacArthur Foundation zielt darauf ab, Umweltverschmutzung durch Kunststoffe bereits an der Quelle zu verhindern.

 Post-Consumer-Recycling mit Partnern

Qualität und Leistung können mit stärkerer Kreislauforientierung einhergehen; dabei ist eine enge Zusammenarbeit mit Partnern notwendig. Ein Beispiel sind neue, robuste, zur Gänze auf Post-Consumer-Recyclingmaterial (PCR) basierende Klebstoffe für Verpackungen, die in Kooperation mit Borealis‘ Partner Henkel entwickelt wurden, oder die Daplen-Produktpalette, die Polypropylen-Materialien aus PCR und Neumaterial umfasst und die in der der Automobilindustrie eingesetzt werden. Im Jahr 2016 führte Borealis zudem das The-Full-PE-Laminate-Konzept ein – eine Monomateriallösung, die Polyethylen-basierten flexiblen Verpackungen zu einem zweiten Leben verhilft.

Borealis Vorstandsvorsitzender Alfred Stern: „Für unsere Branche bricht eine neue Ära an.“ Foto Borealis

Neue Ära in der Kunststoff-Branche

„Für unsere Branche bricht eine neue Ära an“, erklärt Borealis Vorstandsvorsitzender Alfred Stern. „Das konventionelle Nehmen-Produzieren-Wegwerfen-Modell wird durch ein stärker kreislauforientiertes Konzept abgelöst.  Die bisherige lineare Denkweise muss einem kreislauforientierten Ansatz weichen. Je früher wir uns auf eine echte Kreislaufwirtschaft einstellen, desto positiver wird sich dies auf unser wirtschaftliches Wachstum auswirken. Es reicht nicht, über neue Lösungen in der Kreislaufwirtschaft nachzudenken. Wir müssen sie tatsächlich in die Praxis umsetzen, denn darum geht es bei der echten Kreislaufwirtschaft.“

„Everminds  ist ein Ansatz, der die Menschen dazu anzuregen soll, der Kreislaufwirtschaft mehr Beachtung zu schenken und den Lebenszyklus Polyolefin-basierter Produkte als Ganzes zu berücksichtigen“, so Günter Stephan, Head of Borealis Circular Economy Solutions. „Außerdem ermöglicht uns die Plattform, mit unseren Partnern entlang der Wertschöpfungskette konkrete Maßnahmen zu setzen, um die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft in unserer Branche in einem größeren Maßstab umzusetzen.“

mg

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