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Blattfedern aus GFK in Serie

Im Vergleich zu Stahlfedern bieten die Blattfedern aus Verbundwerkstoff des Ford Transit eine Gewichtseinsparung von rund 50 % sowie erhöhte Sicherheitsstandards. Foto: SGL

Erstmals fertigt SGL Carbon Blattfedern aus glasfaserverstärktem Kunststoff in Serie. Die Blattfedern werden im Ford Transit verbaut.

Seit Mitte dieses Jahres fertigt die SGL Carbon Längsblattfedern aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) für die Hinterachse des Ford Transit in Serie. Die Federn kommen in Verbindung mit dem Transit-Tiefrahmenfahrgestell zum Einsatz. Sie werden damit dort eingesetzt, wo es auf große Nutzlasten und Zuladung ankommt.

Im Vergleich zu Stahlfedern bieten die Composite-Blattfedern eine Gewichtseinsparung von rund 50 % sowie erhöhte Sicherheitsstandards. Ermöglicht wird der Einsatz unter anderem durch eine 1:1-Kompatibilität mit herkömmlichen Federn.

Basis der Blattfedern sind imprägnierte Glasfasermatten

Gefertigt werden die Blattfedern erstmals auf Basis von vorimprägnierten Glasfasermatten, die am Standort der SGL Carbon in Willich hergestellt werden. Für Entwicklung und Serienfertigung der Federn ist das Komponenten-Werk der SGL Carbon in Ort im Innkreis (Österreich) zuständig. Blattfeder-Konzepte sind ein wichtiger Bestandteil der strategischen Ausrichtung der SGL Carbon zur Unterstützung der Automobilindustrie mit Leichtbaulösungen aus glas- und carbonfaserverstärkten Verbundwerkstoffen.

Für Ford ist es das weltweit erste Blattfeder-Projekt mit Verbundwerkstoff in Serie. Die SGL Carbon liefert die Blattfedern in einem einbaufertigen Zustand an das Montagewerk von Ford-Otosan in Kocaeli in der Türkei.

mg

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