Für Polyolefin-Verpackungen mit Lebensmittelkontakt bietet Palsgaard zahlreiche biobasierte Funktionsadditive.
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Für Polyolefin-Verpackungen mit Lebensmittelkontakt bietet Palsgaard zahlreiche biobasierte Funktionsadditive.

K 2022

Biobasierte Additive für Polyolefine

Palsgaard präsentiert biobasierte Funktionsadditive für Polyolefine. Sie eignen sich als direkter Ersatz für fossilbasierte Additive.

Palsgaard stellt auf sich auf der K-Messe ein breites Portfolio an biobasierten Funktionsadditiven der Reihe Einar vor, die fossilbasierte Additive direkt in bestehenden Polyolefin-Formulierungen ersetzten können. Das dänische Unternehmen präsentiert sich damit als Zulieferer von Erzeugern, Masterbatchern und Compoundeuren, die auf erneuerbare Rohstoffe setzen.

Polyolefin-Additive für Lebensmittelkontakt

„Auch im Bereich der Polyolefin-Kunststoffe (PE, PP) besteht ein wachsender Bedarf an erneuerbaren, biobasierten Rohstoffen“, sagt Ulrik Aunskjær, Global Business Director für Bio Specialty Additives bei Palsgaard. „Über die grundlegenden Polyolefin-Materialien hinaus gilt dies auch für Funktionsadditive.“ Außerdem geraten Additive zunehmend unter regulatorischen Druck, insbesondere bei Kontakt mit Lebensmitteln. „Bei Palsgaard greifen wir diese Themen mit einer kompletten Palette biobasierter und lebensmittelverträglicher Funktionsadditive auf“, erklärt Aunskjær.

Direkter Ersatz fossilbasierter Additive

Einar Additive von Palsgaard dienen in Polyolefin-Verpackungskunststoffen als Anti-Statik- und Anti-Fog-Tenside, Dispergiermittel, Alterungsmodifikatoren, EPS-Beschichtungen und Formtrennmittel. Auf der K-Messe stellt das Unternehmen weitere neue Funktionsadditive vor. Im Vergleich zu ihren fossilen Pendants reduzieren die biobasierten Additive den CO2-Fußabdruck der Endprodukte. Ihre Verwendung ist zudem konform mit den immer strengeren Vorschriften beim Lebensmittelkontakt, ohne Leistung und Qualität der Verpackung zu beeinträchtigen.

Alle biobasierten Funktionsadditive der Reihe Einar eignen sich als direkter Ersatz für fossilbasierte Additive in bestehenden Polymerformulierungen moderner Verpackungslösungen.

Investitionen in das Geschäft mit Additiven

Darüber hinaus bringt Palsgaard die Besucher der K-Messe auf den neuesten Stand seiner Investitionen in neue, kohlenstoffneutrale Produktionskapazitäten. Nach der Inbetriebnahme einer neuen Pelletierungsanlage für Emulgatoren mit einer Kapazität von 10.000 jato erhält das Werk in Juelsminde nun einen hochmodernen Sprühturm, der im vierten Quartal 2023 den Betrieb aufnehmen wird und die bestehende Kapazität um 30.000 jato erhöht. Ergänzend dazu werden mehrere neue Reaktions-, Destillier- und Veresterungsanlagen die Gesamtkapazität des Unternehmens bis 2024 verdoppeln.

Hinzu kommen neue Vertriebsniederlassungen in Brasilien, USA und China. Palsgaard möchte damit seinen globalen Service ausbauen und weltweit langfristig enge Partnerschaften schließen. mg