Beim Deckel fast die Hälfte sparen

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United Caps hat eine Schnappkappe names Greencap aus einem neuen PP Copolymer vorgestellt. Den Angaben zufolge ermöglicht die Mischung den Deckel mit einer Materialeinsparung von 40 % herzustellen, ohne daß es zu Einbußen bei der Leistungsfähigkeit kommt.

United Caps, internationaler Hersteller von Deckeln und Verschlüssen, hat einen Deckel entwickelt, der im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen deutlich umweltverträglicher sein soll. Das für Schnappkappen bisher verwendete Material Polyethylen (PE) erwies sich laut United Caps als zu gewichts- und zu materialintensiv, denn die Materialstärke von mindestens 0,8 mm erhöhe die CO2-Bilanz der Verschlüsse. Bisher war noch keinem Anbieter die Produktion einer umweltverträglicheren Alternative gelungen, so United Caps. Das Unternehmen habe daher eine neue Polypropylen-Mischung (PP Copo) entwickelt. Dank dieser besonderen Mischung werde zur Herstellung des neuen Schnappdeckels Greecap 40 % weniger Material benötigt.

"Mit der Greecap leistet United Caps einen wichtigen Beitrag zur verantwortungsvollen Verpackung", erklärt Benoît Henckes, CEO des Luxemburger Familienunternehmens. "Mit der Greecap zielen wir vor allem auf Verpackungen von Baby- und Kleinkindernahrung. Die Greecap ist der bessere Verschluss für eine neue Generation."

Die für Greecap eingesetzte Polypropylen-Mischung verringert den Materialeinsatz des Produkts dem Hersteller zufolge deutlich und verbessert somit spürbar seine CO2-Bilanz. Doch dies ist nicht der einzige Vorteil: Mit dem Einsatz des neuen Materials wurde auch das Design der Kappe entscheidend verbessert, sodass die Greecap die Geschwindigkeit moderner Abfüllanlagen voll ausschöpfen kann. Mit einer Capping-Speed von bis zu 550 Kappen pro Minute läuft die Greecap mehr als doppelt so schnell wie herkömmliche Schnappdeckel.

"Die Greecap ist preislich günstiger als vergleichbare Produkte aus Polyethylen und leicht recycelbar. Zudem ist sie dünn, leicht und flexibel, aber trotzdem sehr stabil", erklärt Benoît Henckes. Die Nachfrage ist hoch: Pro Jahr werden rund 300 Millionen Greecaps produziert. Übereinander gestapelt ergäbe das einen Turm in Höhe von 2.176 km – das entspricht der Entfernung zwischen Bremen und Moskau. Gefertigt wird der innovative Deckel an den vier Standorten Greystones (Irland), Hoboken (Belgien), Wiltz (Luxemburg) und Messia (Frankreich).

Zwei Drittel der befragten Verbraucher einer internationalen Studie des "Forum for the Future" kaufen bevorzugt grüne Produkte. Mehr als drei Viertel fordern von Unternehmen, ihren CO2-Ausstoß zu verringern und mehr nachwachsende Rohstoffe in der Produktion zu verwenden. Dieser Zeitgeist spiegelt sich in den Produkten von United Caps wider. Nicht nur bei der Greecap, sondern bei der Produktion aller Verschlüsse setzt sich United Caps für ein nachhaltiges Verpackungskonzept ein. Alle Deckel und Verschlüsse des Familienunternehmens werden ausschließlich in Europa gefertigt – unter strenger Beachtung der hohen Standards in puncto Arbeitssicherheit, Arbeitnehmerschutz und Lohnfairness.

Einsatz für den Klimaschutz

Zudem engagiert sich United Caps intensiv für den Klimaschutz. Über die letzten vier Jahre hat das Unternehmen eigenen Angaben zufolge dank effizienter Maschinen und optimierter Arbeitsabläufe den CO2-Ausstoß seiner Werke um 14 % und den Energieverbrauch um 10 % zurückgefahren. Zudem verringerte das Unternehmen demnach sein Altstoffaufkommen um 40 %, wobei gegenwärtig 85 % der gesamten Altstoffe recycelt werden. Abfall-Wertstoffe werden entsprechend den Standards wieder genutzt, nachwachsende Rohstoffe wie Zuckerrohr bei der Produktion eingebunden. Überdies sind alle Produktionsstandorte gemäß der internationalen Umweltmanagementnorm ISO 14001 zertifiziert.

Umweltverträglicher und dabei preisgünstiger

"Mit unseren ganzheitlichen Maßnahmen zum Umweltschutz tragen wir aktiv zur Nachhaltigkeit der Produkte unserer Kunden bei", sagt United Caps-CEO Benoît Henckes. Auch bei der Produktentwicklung spiele die Ökobilanz eine zentrale Rolle. "Drei unserer wichtigsten Maßgaben sind hier: Erstens sind alle Deckel und Verschlüsse sicher und von gleichbleibend hoher Qualität. Zweitens werden sie mit so wenig Materialeinsatz wie möglich hergestellt. Und drittens sind sie so leicht wie möglich. So schonen wir in der Weiterverarbeitung Umwelt wie Ressourcen und minimieren den CO2-Ausstoß beim Transport. Mit der Greecap haben wir eine Schnappkappe entwickelt, die die heutigen Standards übertrifft und bereits jetzt den strengen Anforderungen der Zukunft gerecht wird. Die Greecap ist nicht nur umweltfreundlicher, sondern auch kostengünstiger."

pl

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