Bei Kreislaufwirtschaft ganz vorn

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Pöppelmann profiliert sich mit Produkten aus Recyclaten, die nachweislich aus benutzten Verpackungen stammen, weiter in Sachen Nachhaltigkeit.

Torsten Ratzmann, CEO der Pöppelmann Gruppe, zeigt einige Bauteile, die zu 100 % aus Rezyklat bestehen. Foto: K-ZEITUNG/Rönisch

Wie wichtig Nachhaltigkeit für Pöppelmann ist, erklärte Torsten Ratzmann, CEO der Pöppelmann Gruppe, auf der Hannover Messe: „Aktuell arbeiten unsere Recyclingexperten aller Geschäftsbereiche an Lösungen zur ressourcenschonenden Herstellung unterschiedlichster Produkte unseres Pöppelmann-Sortiments, zum Beispiel Schutzelemente, aber auch Produkte für den Gartenbau oder Verpackungen.“ Und die Aktivitäten tragen Früchte: Pöppelmann kann als erstes Unternehmen das neue RAL-Gütezeichen der RAL-Güte­gemeinschaft Rezyklate aus haushaltsnahen Wertstoffsammlungen e.V. für Produkte der Division Pöppelmann Teku verwenden. Das Siegel weist nach, dass im entsprechenden Produkt beziehungsweise­ der Verpackung tatsächlich und lückenlos rückverfolgbar Rezyklate aus dem Gelben Sack oder der Gelben Tonne eingesetzt worden sind.

Ressourcenschonung steht nach Worten von Ratzmann auch „ganz im Blickpunkt unseres Messeauftritts hier auf der Hannover Messe.­ Unsere Division Kapsto, Spezialist für Schutzelemente aus Kunststoff, präsentiert ihre bewährten Normreihen aus ihrem Sortiment, die jetzt auch aus 100 Prozent Rezyklat erhältlich sind. Darauf sind wir schon stolz.“

Wie auch schon auf der Fakuma 2018 demonstrierte der Kunststoff­verarbeiter aus Lohne plakativ seine breit angelegte Initiative Pöppelmann blue. „Hier“, so Ratzmann, „bündeln wir unsere zahlreichen Projekte, die sich für eine durchgängige Kreislaufwirtschaft engagieren.“ Dass die Initiative mittlerweile ein wichtiger Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie des Kunststoffspezialisten ist, überzeugte auch auf der Hannover Messe.

Große Fortschritte nur gemeinsam

Allerdings erklärte Ratzmann deutlich, dass die großen Fortschritte in der Kreislaufwirtschaft nur gemeinsam gemacht werden können. Hier gehören nach seiner Überzeugung alle Player an einen Tisch. Kreisläufe zu schließen erfordere eine intensive Zusammenarbeit entlang der gesamten Kette – bis hin zum Einzelhandel. Und es braucht Partner, die bereit sind, wirklich neu zu denken und die bisherigen Paradigmen auch einmal infrage zu stellen. Gespannt sei er auf die K 2019, die sich ja Circular Economy groß auf die Fahne geschrieben hat und als Weltleitmesse für die Kunststoffindustrie auch entsprechende Sogwirkung haben sollte.

roe

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