Bauteile bis ins Detail virtuell offenlegen  

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Sigmasoft Virtual Molding hilft mit der virtuellen Design of Experiments Leichtbaueigenschaften von faserverstärkten Bauteilen zu validieren und optimieren.

Die mechanischen Eigenschaften und damit auch das Schwindungs- und Verzugsverhalten von Bauteilen aus faserverstärktem Kunststoff hängen stark von der Faserorientierung ab. Will man die Leichtbaueigenschaften von diesen Kunststoffen effektiv nutzen, muss die Faserorientierung bei der Bauteil- und Prozessauslegung von Anfang an mitberücksichtigt werden. Neben den technischen Anforderungen muss jedoch immer auch der Kostendruck im Auge behalten werden.

Sigmasoft Virtual Molding unterstützt mit der virtuellen Design of Experiments (DoE) projektbegleitend alle Entscheidungen. Mit der DoE wird nicht nur ein konkretes Design validiert, sondern dieses auch im Vergleich zu anderen dargestellt. Ziel dabei ist es, eine Lösung für den Anwender zu finden, die die Gesamtanforderungen bestmöglich erfüllt.

Mit DoE Anforderungen definieren

Um Sigmasoft DoE optimal für Projektentscheidungen zu nutzen, definiert der Anwender alle Anforderungen klar und bringt sie in eine für die Software verständliche Form. Danach wird er von der Software durch den Prozess geführt und kann mit wenigen Klicks verschiedene Designs für eine Gegenüberstellung definieren.

Die linke Seite zeigt alle berechneten Varianten, die jeweils durch eine farbige Linie repräsentiert werden. Die vertikalen Schieber stehen jeweils für eine Variable oder Zielgröße. Über die Schieber werden die einzelnen Parameter weiter eingeschränkt und so das geeignete Design ausgewählt (rechts). Foto: Sigma

Für eine Automotive-Anwendung optimiert die Sigma Engineering ein Bauteil hinsichtlich der mechanischen Eigenschaften und dem Verzug, indem sie mit der Sigmasoft DoE den Einfluss verschiedener Faktoren darstellt und die Lösungen direkt miteinander vergleicht. In diesem Fall werden unterschiedliche Glasfaseranteile im Material und mögliche Positionen des Anspritzpunktes variiert. Zusätzlich werden weitere Kriterien, wie Fülldruck und maximale Fließweglänge, mit einbezogen, um einen robusten und kostengünstigen Prozess zu gewährleisten. Durch eine individuelle Gewichtung dieser Kriterien und Anpassung der Grenzwerte wird die ideale Lösung gefunden: ein mechanisch stabiles Bauteil, das formstabil und mit einem robusten Prozess produzierbar ist.

Mit Sigmasoft Virtual Molding schafft der Anwender schnell, kosteneffektiv und ohne Materialverschwendung eine fundierte Basis für wichtige Projektentscheidungen bei der alle relevanten Anforderungen klar dargestellt werden.  Somit kann der Anwender sicher sein, dass er nicht nur eine mögliche und robuste Lösung gefunden hat, sondern die beste Lösung hinsichtlich der Gesamtanforderungen.

db

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