BASF: Überkapazitäten bei XPS

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BASF konzentriert die Produktion von Platten aus extrudiertem Polystyrol (XPS) auf den Verbundstandort Ludwigshafen, in Schwarzheide wird die XPS-Herstellung stillgelegt.

BASF wird die Produktion von XPS-Platten (extrudiertes Polystyrol) bis Ende 2017 auf den Verbundstandort Ludwigshafen konzentrieren, der die direkte Rohstoffversorgung, eine optimierte Logistik und den unmittelbaren Zugang zu Forschung und Entwicklung gewährleistet. Angesichts von Überkapazitäten und niedriger Margen stellt das Unternehmen die Produktion von XPS am Standort Schwarzheide im vierten Quartal dieses Jahres ein. Betriebsbedingte Kündigungen wird es nicht geben.

"Mit dieser Maßnahme stellen wir sicher, dass wir in den Märkten wettbewerbsfähig bleiben", sagt Klaus Ries, Leiter des globalen Business Managements Styrenic Foams der BASF. "Das komplette XPS-Sortiment wird nun von einem Standort aus zur Verfügung gestellt, was den Kundenservice verbessert. In Ludwigshafen stehen dank modernster Anlagen ausreichend Produktionskapazitäten bereit."

Auch Weldingtechnik geht nach Ludwigshafen

Die zurzeit am BASF-Standort in Schwarzheide betriebene Welding-Technologie, die zum Verschweißen von Dämmplatten entwickelt wurde, wird nach Ludwigshafen transferiert und dort weiterbetrieben. Dieses kontaktlose, thermische Verschweißverfahren ermöglicht die Fertigung von XPS-Platten (BASF-Markenname Styrodur) besonders hoher Dicke, aber auch eine Vielzahl von interessanten Material-Kombinationen für Dämmstoff-Lösungen der Zukunft.

mg

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