Bandstahlmaschinen in neuem Gewand

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Kiefel präsentiert mit der Speedformer KMD 78.2 Speed auf der K-Messe in Düsseldorf die neue Generation seiner Bandstahlmaschinen.

Mit dem Speedformer KMD 78.2 Speed stellt Thermoformspezialist Kiefel auf der K-Messe eine neue Bandstahlmaschine vor. Bei der Entwicklung der neuen Generation standen für Kiefel insbesondere die Bereiche Produktivität, Prozesskontrolle, Verfügbarkeit sowie eine anwenderfreundliche, intuitive Nutzerführung – sowohl bei der Bedienung, als auch in der Wartung - im Fokus.

Erwin Wabnig, Bereichsleiter der Kiefel Packaging Division verrät, was die neue Generation ausmacht: „Bediener, auch ohne spezifische Ausbildung, können sie intuitiv bedienen. Ergonomie und Datentransparenz verstehen sich von selbst. Und natürlich, neben gängigen Materialien und Produkten, verarbeitet unsere Neuentwicklung auch neuartige Folienwerkstoffe und stellt daraus auch komplexe Produkte bei geringem Energieverbrauch her.“

Bandstahlmaschine punktet beim Heizsystem

Kiefel entwickelte auch das Heizsystem weiter: So wird laut Angaben eine 20 % höhere Heizleistung erreicht, bei weniger Energiebedarf. Erhebliche Energieeinsparungen werden demnach in Kombination mit dem Energierückgewinnungssystem der Servoantriebe erreicht. Diesen Ansatz verfolgt das Unternehmen auch bei der eingesetzten Folie. Der Folienzuführtisch wurde komplett neu entwickelt. Stationsantriebe stabilisieren und arbeiten dabei symmetrisch.

Doch nicht nur hier hat Kiefel angesetzt: Die Freilassinger haben auch am Formluft-Vakuum-System gearbeitet um die Qualität der Formteile weiter zu optimieren. Mit dabei sind auch Werkzeugwechselsysteme um Rüstzeiten möglichst klein zu halten. Ergebnis ist eine höhere Verfügbarkeit der Anlage.

Nutzerführung an der Maschine weiter optimiert

Um die Interaktion zwischen Mensch und Bandstahlmaschine weiter zu optimieren setzt das Unternehmen auf eine intuitive Nutzerführung. So sind Piktogramme und Grafiken teils animiert. Sie sollen den Anwender bei der Einstellung von Maschinenparametern, der Fehlerdiagnose und Fehlerbehebung unterstützen.

Hinterlegte Algorithmen helfen dem Maschinenbediener zudem bei der Eingabe der der Parameter. Der komplette Formprozess sowie Abläufe werden auf einem Display angezeigt, der so auch für Nicht-Experten leicht verständlich werden soll. Um die Anlagen sinnvoll weiterzuentwickeln hat Kiefel dabei umfangreiches Kundenfeedback eingeholt und dabei auch mit verschiedenen Partnern zusammengearbeitet, wie Erwin Wabnig, Director Packaging Division bei Kiefel erläutert: „Um die neue KMD-Generation optimal auf unsere Kunden abzustimmen, haben wir deren Bedürfnisse erhoben. Auf dieser Basis haben wir mit Universitäten, internen und externen Experten ein System entwickelt, das dem neuesten Stand der Technik entspricht und den Produktionsalltag unserer Kunden vereinfacht.“

db

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