Automatisierte Fertigung ein klarer Wettbewerbsvorteil

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Der Kunststoffverarbeiter Stöckl Schmaus hat seine Produktivität in den vergangenen Jahren um mehr als 35 Prozent gesteigert. Ausschlaggebend dafür waren die konsequente Zertifizierung nach ISO 9000, die Investition in modulare Spritzgießmaschinen der CX-Baureihe von Krauss Maffei – und die Umstellung von einer manuellen zur automatisierten Fertigung.

Als man bei Stöckl Schmaus vor rund zehn Jahren die erste Krauss Maffei CX-Maschine installierte, ließ man es noch langsam angehen. Die KM 65/380 CX machte den Anfang für die Erweiterung und Modernisierung des Maschinenparks im niederbayrischen Pfeffenhausen. In den folgenden Jahren kamen jährlich ein oder zwei weitere hinzu. Heute umfasst die Produktion 15 moderne Spritzgießmaschinen im Schließkraftbereich von 500 bis 3.500 kN, davon 13 Spritzgießmaschinen der hydraulischen CX-Baureihe von Krauss Maffei. "Wir überlegen uns unsere Investitionen genau und erweitern unseren Maschinenpark bedacht", sagt Simone Schmaus, die seit 2014 als Prokuristin die Geschicke des Unternehmens leitet. Auch für das kommende Jahr gibt es schon Investitionspläne: so sollen zwei weitere CX-Maschinen von Krauss Maffei hinzukommen.

25 Prozent an Zykluszeit gespart

2010 begann man auch die Produktionsabläufe zu optimieren und nach der ISO 9001:2008 zu zertifizieren. "Damit konnten wir die Produktivität schon deutlich steigern", berichtet Schmaus. Ein weiterer wichtiger Schritt zur Produktionssteigerung war der erste Einsatz einer Automationslösung von Krauss Maffei, ein Linearroboter LRX. "Damals wurden die Bauteile bei uns durchgängig manuell weiterverarbeitet. Der Einsatz eines LRX-Roboters war für uns komplett neu. Krauss Maffei hat uns von Anfang an bei der Konfiguration, Programmierung und Umsetzung unterstützt. Das war ein wichtiger Lernprozess", erklärt Schmaus.

Aus dem ersten Testballon sollte also bald eine Serie werden. So sind heute fast alle Krauss Maffei CX-Maschinen mit einem LRX-Roboter und /oder dem Angusspicker SPX ausgestattet. Die Investition in die Automation hat sich gelohnt. "Dadurch konnten wir die Zykluszeiten deutlich verkürzen, und zwar um rund 25 Prozent!"

Wie aber der kleine Mittelständler diese Entwicklung schaffte und welche Unterstützerrolle dabei Krauss Maffei zukam, das lesen Sie bitte in der kommenden K-PRAXIS-Ausgabe in K-ZEITUNG #22/2017.

gr

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