Automatica: Kuka zeigt neue Cobot-Varianten

Der Cobot LBR Iisy, von dem es nun mehrere Varianten gibt, läuft als erster seiner Art auf Basis des neuen Betriebssystems IIQKA-OS. Foto: Kuka

Auf der Automatica im Juni in München zeigt Kuka unter anderem neue Varianten seines Cobots LBR Iisy.

Die LBR Iisy Cobot-Familie der Augsburger wächst; auf der Messe in München werden erstmals weitere Varianten zu sehen sein. Damit ergänzt der Automatisierungsspezialist sein Portfolio auch im Bereich der Leichtbaurobotik. Mit dem Gesamtsystem aus Hard- und Software senkt Kuka die Eintrittsschwelle für Robotik gerade bei kleineren und mittelständischen Unternehmen – und eröffnet großes Automatisierungspotenzial, auch für Einsteiger.

Cobot läuft unter neuem Betriebssystems IIQKA-OS

Der Cobot LBR Iisy läuft als erster seiner Art auf Basis des neuen Betriebssystems IIQKA-OS und kann dadurch innerhalb von Minuten konfiguriert und programmiert werden. Das neue Betriebssystem, in das Kuka auf der Automatica Einblicke gewährt, ist der zukünftige Weg, mit Robotern des Augsburger Anbieters zu arbeiten: intuitiv, schnell und leistungsstark.

Neue Kleinroboter-Variante Scara und Delta

Auf der Automatica können Interessierte die neuen Kleinroboter-Baureihen kennenlernen. Dazu gehören der ultrakompakte KR Scara und der Hygieneroboter KR Delta, der in einer Zelle des ersten Systempartners Koch Robotersysteme präsentiert wird.

Aus der hohen Traglastklasse wird der KR Quantec zu sehen sein, der rund 45 % weniger Energie verbraucht als frühere Robotergenerationen. Ein Highlight ist zudem das Hygienic Oil Portfolio: Alle Roboterachsen, einschließlich der Energiezuführungen, sind mit zertifizierten H1-Schmierstoffen ausgestattet, um mögliche Kontaminationen zu vermeiden.

Software für die Fabrik der Zukunft

Einen Fokus legt Kuka auf der Automatica auch auf Lösungen für die digitale Fabrik. So ermöglicht die Simulationssoftware Kuka-Sim, Roboterapplikationen offline zu programmieren, virtuell in Betrieb zu nehmen, Zeit zu sparen und effizienter zu arbeiten. Dafür erstellt die Software einen digitalen Zwilling – ein Abbild des späteren Produktionsprozesses – für eine hohe Planungssicherheit. Neben der Hardware rückt also auch die Software immer mehr in den Mittelpunkt: Dazu zählt auch die KI-basierte Leitsteuerung Aivi. Sie sorgt dort für den optimalen intralogistischen Materialfluss zur Produktionslinie und die Auslastung von fahrerlosen Transportfahrzeugen.

sk