Aus dem Werkzeug ab ins Labor

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Bei der Ritter GmbH setzt man auf Roboter von Kuka. Sie helfen beim Herstellen medizinischer Laborprodukte. Die Nachfrage aufgrund von Corona ist hoch.

In der  Corona-Pandemie sind medizinische Laborprodukte gefragt wie nie. Um diese zu fertigen vertraut die Ritter GmbH bereits seit vielen Jahren auf Roboter von Kuka. Das bleibt auch weiterhin so. Ritter reagiert auf die hohe Nachfrage und hat sieben weitere Spritzgießmaschinen geordert. Sie alle besitzen einen Roboter des Augsburger Unternehmens.

Einhalten höchster Hygienestandards in der Produktion

Seit mehreren Jahren setzt Ritter in der Produktion auf Kuka Roboter. Hier ist einer in einer Spritzgießmaschine zu sehen. Auf ihr wird medizinisches Material für Labore hergestellt. Foto: Ritter

Zusammen mit seinem Bruder Frank führt Ralf Ritter das in Schwabmünchen ansässige Unternehmen in zweiter Generation. Hier beschäftigt man rund 300 Mitarbeiter. Er weiß um die hohen Qualitätsstandards im medizintechnischen Bereich. Gerade hier hat sich Kuka-Technik seit jeher bewährt. „Wir produzieren unter höchsten Hygienestandards. Unseren Produkten darf nichts anhaften, was die Tests im Labor verfälschen könnte. Das war für uns einer der Beweggründe, Roboter in unserer Produktion einzusetzen.“

Auf ihren Spritzgießmaschinen fertigen die Schwabmünchener medizinisches Verbrauchsmaterial. Dieses wird beispielsweise für das Analysieren von Flüssigkeiten wie Blut in Laboren benötigt.

Spritzgegossene Teile zuverlässig handhaben

Sobald die Spritzgießmaschine das fertig spritzgegossene Teil freigibt, kommt der Roboter zum Zug. Er entlädt die Anlage, legt das Bauteil in ein Prüfsystem und anschließend auf das Fließband. Auf den Spritzgießmaschinen werden sogenannte Mikrotiterplatten und Pipettenspitzen produziert. Mit ihnen werden später einmal die Testflüssigkeiten gehandhabt.

„Die Nachfrage nach unseren Produkten ist in den vergangenen Wochen unglaublich gestiegen. Wir vervielfältigen jetzt unsere Kapazität, um deutsche und europäische Labore und Fachhändler ausreichend mit Material versorgen zu können", sagt Ritter.

Nachfrage nach medizintechnischen Laborprodukten sicherstellen

Sieben weitere Anlagen kommen jetzt hinzu. Das geht nur, weil sich das Unternehmen 2019 dazu entschieden hat, den Medizinzweig strategisch zu fokussieren. Die Produktion wurde um eine 6.500 m2 große Halle erweitert.

Bis Mitte Juni dieses Jahres sollen alle Anlagen betriebsbereit sein. Unter normalen Umständen würde ein solches Projekt rund 30 Wochen benötigen. Jetzt war es in nur drei Wochen zu stemmen. „Dieses Eiltempo war nur möglich, weil die Kuka Roboter schnell lieferbar waren und die SAR Group durch eine hohe Flexibilität in der Lieferkette zusätzliche Kapazitäten geschaffen hat, um die Anlagen so schnell zu konzipieren und umzusetzen“, zeigt sich Ritter zufrieden.

db

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