Armacell nimmt Dämmstoffreste zurück

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Als eigenen Angaben zufolge erster Hersteller elastomerer Dämmprodukte führt Armacell jetzt ein Rücknahmesystem für Restwerkstoffe ein. Vom neuen Armacell Eco-Cycle profitiert nicht nur die Umwelt, sondern auch das Handwerk. Baustellenverschnitt wird auf der Baustelle gesammelt und auf Nachfrage von Armacell abgeholt.

Das Recycling von elastomeren Dämmstoffen gestaltet sich Armacell zufolge wesentlich schwieriger als die stoffliche Wiederverwertung von PET, PE oder anderen Thermoplasten. Armacell hat jetzt ein Verfahren entwickelt, mit dem nun auch Elastomermaterialien zur Herstellung neuer Produkte verwendet werden können. So fließen schon heute Dämmschläuche und -platten, die nicht den hohen Qualitätsanforderungen des Unternehmens entsprechen, in den Fertigungsprozess zurück. Schon bald wird Armacell Produkte präsentieren, die zu 100 % aus recyceltem Material bestehen.

Aktiver Beitrag zur Schonung der Umwelt

Der Bausektor zählt weltweit zu den ressourcenintensivsten Wirtschaftssektoren und ist für 30 – 40 % des weltweiten Mülls verantwortlich. In Deutschland entfielen 2010 sogar 50 % des gesamten Abfallaufkommens auf Bau- und Abbruchabfäl­le. Damit ist der Gebäudesek­tor nicht nur die größte Einzelquelle des weltweiten Rohstoffeinsatzes und für rund 40 % der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich, er ist auch der größte Verursacher von Abfällen.

Abgesehen von mineralischen Baustoffen, Stahl und Kupfer werden Baumaterialien bislang kaum wiederverwertet oder recycelt. Als erster Hersteller flexibler technischer Isolierungen nimmt Armacell jetzt Restwerkstoffe zurück und führt sie wieder dem Produktionskreislauf zu. Bauabfälle werden reduziert und wertvolle Ressourcen geschont. So leistet das Unternehmen gemeinsam mit seinen Partnern im Handwerk aktiven Umweltschutz.

Glänzende Ökobilanz

Nachhaltigkeit hört für Armacell nicht am Werkstor auf. Als Weltmarktführer für flexible technische Dämmungen, die Millionen von Anlagen auf der ganzen Welt vor Energieverlusten schützen, leistet Armacell einen erheblichen Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasen. Armaflex spart 140 Mal mehr Energie ein als zu seiner Herstellung benötigt wird!

Um Ressourcen so effizient wie möglich zu nutzen, sucht Armacell ständig nach Wegen zur Verringerung des Rohstoffeinsatzes, des Energieverbrauchs und der Abfallquote. 2015 präsentierte das Unternehmen als erster FEF-Hersteller Umweltproduktdeklarationen, die auf einer unabhängig erhobenen Ökobilanz basieren. Sie bilden die Grundlage für die Planung grüner Gebäude gemäß Gebäude-Zertifizierungssystemen wie LEED, BREEAM oder DGNB.

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