Arburg wächst und investiert weiter

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Im Rahmen der Technologietage gab Arburg einen ersten Ausblick auf den Verlauf des Geschäftsjahres 2018.

Die testierte Umsatzzahl von Arburg aus dem Geschäftsjahr 2018 steht zwar noch nicht fest. Doch wie Jürgen Boll, Geschäftsführer Finanzen, Controlling und IT, im Rahmen der Technologietage 2019 erklärte, wird aus heutiger Sicht der konsolidierte Umsatz für das Jahr 2018 bei rund 750 Mio. EUR liegen. Falls Arburg, wie dies verschiedene Unternehmen in ihren Veröffentlichungen tun, die Wechselkurseffekte bei der Betrachtung eliminieren würde, wäre die Zahl sogar noch höher.

Arburg mit dem Geschäftsverlauf 2018 sehr zufrieden

Insgesamt war das Arburg-Management mit dem Geschäftsverlauf 2018 sehr zufrieden. "Obwohl, wie auf der Fakuma schon abzusehen war, sich die Situation bei den Auftragseingängen Ende 2018 / Anfang 2019 beruhigt hat und wir nun wieder auf  normalem Niveau liegen", so Boll.

Zudem ist Arburg nach Worten von Jürgen Boll "mit einem guten Auftragspolster ins neue Jahr gestartet, daher sind wir nach wie vor gut ausgelastet."

Boll weiter: "In der so langen Wachstumsphase, wie es sie in den früheren Jahren noch nie gab, ging es seit 2010 nahezu unaufhörlich bergauf. Und wir laufen seit Jahren unter Volllast – eigentlich zu viel für unsere Infrastruktur. Daher werden wir die Beruhigung im Auftragseingang nutzen, um uns zu konsolidieren und zumindest versuchen, etwas durchzuatmen. Konsolidierung ist aber nicht im buchhalterischen Sinne gemeint, sondern organisatorisch sowie prozess- und projekttechnisch. Und wir können so noch intensiver unsere mittelfristige Wachstumsstrategie vorantreiben."

Große Investitionen ins Stammwerk in Loßburg

Wie in den Jahren zuvor hat Arburg auch 2018 wieder massiv in das Stammwerk in Loßburg investiert. Mit 24 Mio. Euro waren es sogar 10 % mehr als im Vorjahr. Schwerpunkte waren die Fertigungstechnik, die Produktionslogistik und die Infrastruktur, um die Effizienz in der Produktion und den Supportbereichen weiter zu steigern.

In dieser Zahl nicht enthalten sind die Investitionen im Zusammenhang mit den Bauaktivitäten im Stammwerk Loßburg. Diese Investitionen wie zum Beispiel in das Schulungscenter oder in andere bauliche Maßnahmen kommen on top dazu.

Weitere Montagehalle für mehr große Maschinen und Turnkey-Anlagen

"Bei unserem Schulungscenter läuft alles nach Plan, sodass wir dieses im nächsten Jahr beziehen können", so der geschäftsführende Gesellschafter Michael Hehl. Und weiter: "Der Spatenstich für unsere neue Montagehalle 23 wird am 16. Mai 2019 erfolgen. Die Vorbereitungen und Vergaben laufen jetzt schon. Wie bereits mit der 2016 eingeweihten Montagehalle 22 ist unser Ziel, die Kapazitäten für große Maschinen und Turnkey-Anlagen auszubauen."

Wie Hehl erklärte, hat Arburg zudem massiv in die Produktion investiert, und zwar in den Bereichen Plastifizierschnecken, Gussteile, Hydraulik-Komponenten und Pulverbeschichtung.

gk

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