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Arburg-Premiere: Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht

Nachhaltiger Nachhaltigkeitsbericht: Das interaktive Dokument zum Durchklicken wurde auf der Arburg-Website veröffentlicht und nicht gedruckt. Foto: Arburg

Arburg hat erstmals einen Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht.

Mit der Veröffentlichung des Nachhaltigkeitsberichts informiert das Unternehmen darüber, wie nachhaltig es in allen relevanten Bereichen auf lange Sicht handelt und wirtschaftet. „Der erste Arburg-Nachhaltigkeitsbericht ist ein klarer Beleg für das unternehmerische Verhalten, das sich sowohl um Umweltschutz und Ressourcenschonung als auch um die Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, der Region und den Menschen bemüht. Diesen Zielen fühlt sich das Familienunternehmen bis heute und auch zukünftig verpflichtet“, erklärt Dr. Christoph Schumacher, Leiter Marketing und Unternehmenskommunikation.

Umwelt- und Ressourcenschonung seien für Arburg schon immer von sehr hoher Bedeutung gewesen, aber auch die Verantwortung gegenüber den Mitarbeitenden habe man immer in das unternehmerische Handeln einbezogen. Das alles trage Arburg mit dem Nachhaltigkeitsbericht jetzt auch einheitlich nach außen, so Schumacher.

Auch auf Produkt- und Lösungsseite forciert Arburg das Thema Nachhaltigkeit: Gemeinsam mit Partnern arbeitet der Maschinenbauer aus dem Schwarzwald zum Beispiel an Holygrail 2.0 für sortenreines Sortieren von Kunststoffverpackungen mittels digitaler Wasserzeichen.

Interaktive Veröffentlichung mit vielen Zusatzinfos

So funktioniert Holygrail 2.0: Bei der Herstellung von IML-Bechern verarbeitet ein Allrounder 70 % neues PP und 30 % Post-Industrial-Rezyklat. Das PP-Produkt kann dank Holygrail2.0-Technologie sortenrein getrennt und als Rezyklat in den Kreislauf zurückgeführt werden. Foto: Arburg

Vor allem einfach erfassbar sollten die Informationen für alle Leser sein. Dazu wurde mit verständlicher Sprache, vielen Schautafeln und klickbaren Zusatzinformationen gearbeitet. Der Bericht selbst ist auch nachhaltig: Das interaktive Dokument steht auf der Arburg-Website zum Durchklicken bereit und wird nicht in gedruckter Form distribuiert.

Die Grundlage zur Datensammlung bildet das Nachhaltigkeitsmanagement-System Win-Charta des Landes Baden-Württemberg, das auch eine freiwillige Selbstverpflichtung zur Nachhaltigkeit enthält – als klares Bekenntnis von Unternehmen zur ökonomischen, ökologischen und sozialen Verantwortung. Die Win-Charta enthält insgesamt zwölf Leitsätze, die sich unter anderem mit Menschen- und Arbeitnehmerrechten, Wohlbefinden der Mitarbeitenden, Ressourcen, Energie und Emissionen, Produktverantwortung oder Anti-Korruption beschäftigen. Hinzu kommt als weiterer wichtiger Faktor der regionale Mehrwert, den ein Unternehmen wie Arburg für seine Umgebung kreieren kann.

Nachhaltigkeitsbericht umfasst 53 Seiten

Der 53 Seiten umfassende Nachhaltigkeitsbericht ist also nicht nur ein Informations- und Marketinginstrument, er dokumentiert auch die Anstrengungen für mehr Nachhaltigkeit gegenüber Kunden, Partnern und interessierter Öffentlichkeit. In diesem Sinne passt er auch zum Arburggreenworld-Programm für mehr Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung.

Der Premiere des Nachhaltigkeitsberichts 2020 sollen nun jährlich neue aktualisierte Ausgaben folgen.

Nachhaltigkeitsberichte sind in der Kunststoffbranche noch relativ selten. Rehau veröffentlicht seit einigen Jahren schon einen jährlichen Nachhaltigkeitsbericht (hier der für das Jahr 2019), und beim SKZ wurde im Januar 2021 der erste veröffentlicht. Auch die die beiden Werkstoffhersteller Lanxess und BASF erstellen Nachhaltigkeitsberichte.

sk