Branche 14.09.2017 0 Bewertung(en) Rating

Arbeitskreis Werkzeug- und Formenbau wird 20 Jahre alt

Seit 20 Jahren bringt der Arbeitskreis Werkzeug- und Formenbau Branchenvertreter aus ganz Deutschland an einen Tisch, sorgt für den Austausch zwischen Industrie und Wissenschaft und treibt Innovationen voran. Gegründet wurde das Branchennetzwerk 1997 vom IPH – Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH. Dort findet am 27. September 2017 auch die Jubiläumsveranstaltung statt.

Der Werkzeugbau hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten stark verändert. Unternehmen stellen zunehmend individuelle Produkte in Kleinserien her – dadurch werden auch komplexere Werkzeuge und Formen benötigt. Neue Technologien beschleunigen die Produktion und steigern die Qualität: So ist es beispielsweise möglich, den Verschleiß direkt im Werkzeug zu messen und Ausschuss schon während der Produktion zu erkennen. Zudem revolutionieren neue Verfahren die Branche, etwa die Additive Fertigung: Damit lassen sich maßgefertigte Einzelstücke und Prototypen mit relativ geringem Aufwand herstellen.

 - Mitbegründer des AKWZB: Professor Dr. Hans Kurt Tönshoff spricht bei der Jubiläumsfeier über 20 Jahre Erfahrungsaustausch im Arbeitskreis Werkzeug- und Formenbau.
Mitbegründer des AKWZB: Professor Dr. Hans Kurt Tönshoff spricht bei der Jubiläumsfeier über 20 Jahre Erfahrungsaustausch im Arbeitskreis Werkzeug- und Formenbau.
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"Die Digitalisierung bietet riesige Chancen – auch für eine Traditionsbranche wie den deutschen Werkzeug- und Formenbau", sagt Benjamin Küster, Leiter des Arbeitskreises Werkzeug- und Formenbau (AKWZB). "Unser Ziel ist es, Unternehmen diese Chancen aufzuzeigen." Dreimal pro Jahr bringt der AKWZB deshalb Führungskräfte aus der Industrie und Wissenschaftler zusammen. Die Treffen bieten die Gelegenheit, neueste Entwicklungen kennenzulernen, sich auszutauschen und voneinander zu lernen.

Bei der Jubiläumsfeier am 27. September 2017 in Hannover ist auch einer der Gründer des AKWZB zu Gast: Professor Dr. Hans Kurt Tönshoff spricht über "20 Jahre Erfahrungsaustausch im Arbeitskreis Werkzeug- und Formenbau". Tönshoff hat den Arbeitskreis 1997 ins Leben gerufen – gemeinsam mit seiner damaligen Doktorandin Kirsten Tracht, die inzwischen selbst Professorin an der Universität Bremen ist. Auch Fachvorträge aus der Industrie stehen auf dem Programm: Unter anderem spricht Dr. Sven Holsten von der Phoenix Contact GmbH & Co. KG über "Digitalisierung im Werkzeugbau" und Dr. Stefan Becker, Geschäftsführer der Evomecs GmbH, referiert zum Thema "Ein Prozessentwurf für Mensch, Maschine und Technologie zur Erzeugung des höchsten Wirkungsgrads in der Fertigung".

sl

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