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Anviplas macht beste Erfahrungen mit Erema

Aleix Vintró, CEO von Anviplas (l), zusammen mit seinem Vater und Unternehmensgründer Joan Vintró vor der Intarema 1716 TVE Plus von Erema, mit der Anviplas bei der Aufbereitung von PP beste Erfahrungen gesammelt hat. Foto: Erema

Schon seit 1991 vertraut das spanische Recyclingunternehmen Anviplas auf Technologie von Erema und machte damit beste Erfahrungen.

Das spanische Recyclingunternehmen Anviplas befasst sich seit über 30 Jahren mit dem Recycling von Kunststoffen und vertraut dabei seit 1991 auf die Technologie und den Service des österreichischen Recyclingmaschinenherstellers Erema.

Beste Erfahrungen auch bei herausfordernden Projekten

„Erema Maschinen haben sich in unserem Unternehmen in all den Jahren sehr gut bewährt. Technologisch führend, sind sie auch einfach zu bedienen und sehr verlässlich und sie haben unsere Erwartungen immer erfüllt. Auch bei besonders herausfordernden Projekten, wie dem Recycling von Barrierefolien, die aus drei unterschiedlichen Materialien bestehen“, so Anviplas CEO Aleix Vintró, der den Betrieb von seinem Vater Joan übernommen hat. Dieser war gemeinsam mit Aleix Großvater und Onkel einer der Firmengründer.

Mit seinen 64 Mitarbeitern recycelt Anviplas heute post-industrial und post-consumer Kunststoffabfälle, insbesonders HD- und LD-PE sowie PP zu Regranulat in allen Farbvarianten. Die Produktionskapazität liegt bei 1.800 t pro Monat. Für den PP-Materialstrom ist am Standort in Navarcles in der Nähe von Barcelona eine Erema Recyclingmaschine des Typs Intarema 1716 TVE Plus mit Rückspülfilter in Betrieb.

Patentiertes Extrudersystem von Erema mit 3-fach-Entgasung im Einsatz

Dieses patentierte Extrudersystem wurde für die Aufbereitung von schwer zu verarbeitenden Materialien, wie stark bedruckten Folien sowie sehr feuchten Abfällen entwickelt. Kennzeichnend für diese Maschine ist die optimierte 3-fach-Entgasung. Die erste Entgasung erfolgt durch Vorerwärmung und Vortrocknung des Materials in der Preconditioning Unit, für die zweite ermöglicht das Schneckendesign eine Rückwärtsentgasung und die dritte erfolgt in der Entgasungszone des Extruders. „Diese ist bei der TVE Plus Technologie nach der Schmelzefiltration angeordnet, sodass nur vollständig aufgeschmolzenes, filtriertes und homogenisiertes Material die Entgasungszone passieren kann“, erklärt Jan Stöger, Sales Organisation Manager bei Erema.

Rezyklat von Anviplas erfüllt höchste Qualitätsanforderungen

Die Bandbreite an Endprodukten, in denen das Regranulat von den Anviplas-Kunden eingesetzt wird, ist groß. Sie reicht von diversen Folienprodukten, wie Stretch-, Schrumpf-, Mulch- oder Silofolien über Bewässerungs-, Well- und Hochdruckrohre bis hin zu Behältern wie Wannen, Flaschen, Fässern oder Kisten. Alles Anwendungen, für die das Regranulat höchsten Qualitätsanforderungen entsprechen muss.

„Genau das ist unsere Stärke“, so Aleix Vintró. „Wir produzieren die höchstmögliche Rezyklatqualität und wir möchten unseren Kunden auch weiterhin Produkte anbieten, die ihren Bedürfnissen optimal entsprechen und ihnen ökologisch und ökonomisch sinnvolle Geschäftsmöglichkeiten eröffnen.“ Deshalb beschäftigt man sich bei Anviplas derzeit intensiv mit der Verbesserung des Recyclingprozesses von komplexen Mehrschichtmaterialien. Auch dabei wird Erema wieder ein verlässlicher Partner sein.

Anviplas wird Teil von Repeats

Im Februar 2022 gaben die Repeats Gruppe, eine paneuropäische Recycling-Plattform für LDPE, und Anviplas bekannt, dass das spanische Unternehmen Teil der Plattform wird. Für Repeats – Recycled PE at Scale – ist dieses Investment in Anviplas ein wichtiger Schritt beim Aufbau der Plattform. Anviplas soll unter der Führung von Repeats seine Produktionskapazität nahezu verdoppeln, um die wachsende Nachfrage nach recyceltem LDPE in Europa zu befriedigen. Dabei wird Aleix Vintró das spanische Geschäft und die Expansionspläne in Zukunft leiten.

gk