Al-Ko Vehicle Technology Group investiert in Maschinenpark

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Millionen-Investment in neue Laserschneidanlagen: Jährlich sollen so 500 t CO2-Emissionen eingespart werden. Produktion wird erheblich verbessert.

Die Al-Ko Vehicle Technology Group investiert an ihren Standorten. Die deutschen Werke im bayerischen Kötz und im niedersächsischen Neuenkirchen-Vörden erhalten drei hochmodernen Fiber-Laserschneidanlagen von Bystronic. Diese werden zukünftig Teile für Achsen, Rahmen sowie Zugdeichseln für Anhänger sowie Freizeit- und Nutzfahrzeuge fertigen und ersetzen die bisherigen Produktionsanlagen. Insgesamt investiert der Technologiekonzern über 4 Mio. EUR.  

Harald Hiller, President & CEO der Al-Ko Vehicle Technology Group sieht die neuen Anlagen als Investition in den Standort Deutschland. Dieser sei auch in Zukunft für das weltweite Geschäft der Unternehmensgruppe von wesentlicher Bedeutung.

Investition in Laserschneidanlagen soll sich auf vielerlei Ebenen auszahlen 

Am Hauptsitz des Unternehmens in Kötz verrichten von nun an zwei hochmoderne Fiber-Laserschneidanlagen vom Typ Bystronic Bystar Fiber 3015 ihren Dienst. Foto: Al-Ko Vehicle Technology Group

„Die neuen Laserschneidanlagen der Firma Bystronic senken die Schneidzeiten im Vergleich zu den vorherigen Produktionsanlagen um bis zu 50 Prozent und sorgen gleichzeitig für einen wesentlich höheren und automatisierten Materialdurchsatz“, erklärt Projektleiter Jochen Gall, Senior Manager Projects and Production Engineering bei der Alois Kober GmbH. „Zudem werden aufgrund des wesentlich geringeren Stromverbrauchs mehr als 500 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr eingespart. Dies entspricht in etwa dem CO2-Ausstoß von 90.000 PKWs an einem Tag.“

Neben den Zeit-, Material- und CO2-Einsparungen optimieren die neuen Laserschneidanlagen durch neueste Software-, Lager- und Sortier-Technologie den Gesamtproduktionsprozess an beiden Unternehmensstandorten. In Kötz steht zudem ein Tafel-Blech-Großlager mit rund 150 Regalplätzen, welches interne Logistik-Prozesse weiter verbessert. „Egal in welchem Prozessschritt: Bei diesem Projekt steckt in jedem Bereich das aktuellste Industrie 4.0-Know-how“, betont Gall. Nicht zuletzt profitieren die Produktions-Mitarbeitenden, da die neueste Sortier-System-Technik die Ergonomie an den Arbeitsplätzen spürbar erhöht.

Projekt trotz Corona im Plan  

Allen Herausforderungen der Corona-Pandemie zum Trotz schaffte es das 30-köpfige Projektteam die ursprüngliche Terminschiene der Inbetriebnahme bei dem eineinhalbjährigen Projekt um fast zehn Wochen zu reduzieren. Während die Laserschneidanlagen in Kötz bereits produzieren, soll auch die Anlage bei dem Tochterunternehmen Sawiko im niedersächsischen Neuenkirchen-Vörden im Oktober planmäßig in Betrieb gehen.

db

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