Additive für besseres Recycling

Back to Beiträge

Ausgabe 1-2/2020 – Additive/Masterbatches:

Kunststoffmüll bedeckt Meere, Strände und Flüsse. Folge ist: Selten war das Image der Kunststoffe so schlecht wie heute. Die Kunststoffindustrie verteidigt sich, muss aber auch zukunftsweisende Konzepte vorlegen. Nur logisch, dass die Circular Economy zu den Leitthemen der diesjährigen K-Messe zählte.

Ein essenzieller Schritt für die Circular Economy ist das Recycling. Die K-ZEITUNG legt nun in der ersten Ausgabe des Jahres 2020 in ihrer Rubrik Additive/Masterbatches den Schwerpunkt auf das Recycling.

Schwarzmasterbatch aus Rezyklaten

So führte Cabot auf der K-Messe eine neue Schwarzmasterbatch-Serie aus postindustriellem Ruß und recycelten Polymeren ein. Die K-ZEITUNG beschreibt. wie Kunststoffverarbeiter damit ihren CO2-Fußabdruck senken und den Anteil an recycelten und sekundären Bestandteilen in ihren Endprodukten erhöhen können.

Modifikatoren für Upcycling von Polyamid-Abfällen

Hochviskose Polyamid-Abfälle aus Extrudaten, Folien oder Gusspolyamiden haben für das Recycling zu Spitzguss-Polyamid zu lange Molekülketten. Umgekehrt werden bei der Verarbeitung und Gebrauch von Spritzguss-Polyamid Ketten abgebaut, was die mechanischen Eigenschaften verschlechtert.

Neue Ketten-Modifikatoren von Brüggemann erlauben nun ein Upcycling von Polyamid-Abfällen zu hochwertigen Spritzgusstypen. Ein Bericht in der K-Zeitung erläutert deren Funktion und Einsatz. Ebenfalls in dieser Ausgabe: Das erste UL94 V0-klassifiziertes Photopolymer auf halogenfreier Basis für stereolithographische Verfahren in der Additiven Fertigung.

Zuständig für den Bereich Additive/Masterbatches ist Matthias Gutbrod

Share this post

Back to Beiträge