3D-gedruckte Kunststoffteile im Airbus A350 XWB

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Materialise wird mit seinem gemäß EN 9100 und EASA 21G zertifizierten Werk für 3D-Druck Airbus mit 3D-gedruckten Flugzeugbauteilen aus Kunststoff beliefern. Zum Einsatz kommen die Teile erstmals im neuen Airbus A350 XWB.

In der Luftfahrt bricht mit dem A350 XWB eine neue Ära an. Dieser Airbus zeichnet sich durch einen um 25 % geringeren Treibstoffverbrauch und höchsten Fluggastkomfort aus. In den vollständig neu konzipierten A350 XWB hat Airbus einfache, robuste und effiziente moderne Systeme integriert, die für Zuverlässigkeit und geringen Wartungsbedarf sorgen. Vor diesem Hintergrund erscheint es nur logisch, bestimmte Bauteile des A350 XWB im 3D-Druck zu produzieren, insbesondere wegen der Vorteile dieser Technologie in Bezug auf die Topologieoptimierung und funktionelle Integration.

"Airbus kennt und schätzt den Nutzen, den der 3D-Druck – oder in diesem Fall besser die additive Fertigung – dem A350 XWB als modernstem Breitrumpfflugzeug bringt. Aufgrund eines der anspruchsvollsten Testprogramme für ein Passagierflugzeug setzt der Einsatz von AM-Fertigbauteilen zudem ein starkes Zeichen hinsichtlich der Zuverlässigkeit und Qualität, die die additive Fertigung heute liefert", berichtet der Executive Vice President of Production von Materialise, Bart Van der Schueren.

Wie Bart Van der Schueren erklärt, arbeitet Materialise seit 25 Jahren an der Verbesserung des Additive Manufacturing durch immer ausgeklügeltere Softwareanwendungen und verfügt über ein 3D-Druck-Werk, das Bauteile herstellt, die selbst den Anforderungen der anspruchsvollsten Branchen genügen. Dazu gehören Medizintechnik, Automotive sowie die Luft- und Raumfahrt. Einer der Highlights ist jetzt die Belieferung von Airbus mit sofort einsatzbereiten Flugzeugbauteilen.

gk

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