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3D-Druck von Spritzgießwerkzeugen optimieren

Envision Tec und das SKZ entwickeln gemeinsam 3D-gedruckte Spritzgießwerkzeuge. Foto: SKZ

Envision Tec und das Kunststoff-Zentrum SKZ wollen in einem gemeinsamen Projekt das 3D-Drucken von Spritzgießwerkzeugen weiter vorantreiben.

Bereits im Dezember 2019 unterzeichneten Envision TEC (ET) und das Kunststoff-Zentrum SKZ eine Kooperationsvereinbarung zur weiteren Optimierung des 3D-Drucks von Spritzgießwerkzeugen. Dabei sollen Formeinsätzen für den Spritzguss mit einer ET-Maschine und ET-Materialien zur Verarbeitung technischer Thermoplaste hergestellt werden.

Spritzgießwerkzeug kostengünstig und schnell 3D-drucken

Bereits seit 2017 arbeiten ET und SKZ zusammen. Mit Erfolg führten sie in der Kunststoffspritzgussindustrie eine Lösung ein, die es dem Anwender ermöglicht, seinen entworfenen Einsatz in kurzer Zeit und mit minimalen Kosten in 3D zu drucken, sodass die Eigenschaften validiert, Nacharbeiten vermieden, Investitionen geschützt und Zeitpläne eingehalten werden können.

Mit dieser Lösung kann der Anwender Formeinsätze kleiner und mittlerer Größe für Spritzgusswerkzeuge herstellen, die viele verschiedene Thermoplaste verarbeiten können. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit des DLP-Drucks (Druck mit digitaler Lichtverarbeitungs-Technologie) ist es möglich, die ersten Spritzgussteile noch am selben Tag zu produzieren, an dem die Konstruktion abgeschlossen ist.

Zweite Projektphase konzentriert sich auf besondere Anforderungen

„Wir freuen uns über die zweite Phase unserer erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem SKZ. Die erste Phase brachte die Fähigkeit auf den Markt, mit unseren Druckern die Einsätze in wenigen Stunden herzustellen, was der Fertigungsindustrie Geld und Zeit spart. Während der zweiten Phase suchen wir Lösungen für die besonderen Anforderungen der Industrie“, erklärt Sobhi Aris, Geschäftsführer von Envision Tec.

kus

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