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3D-Druck mit Polyamid: Domo und RPD kooperieren

Aus Sinterline Polyamid 6 gedruckter Luftansaugkrümmer: Eine neue Kooperation von Domo mit RPD soll den Fortschritt im SLS-3D-Druck beschleunigen. Foto: Solvay/Domo

Domo Chemicals und RPD kooperieren, um den Fortschritt im 3D-Druck mit Polyamid 6 für hochbeanspruchte, seriennahe Teile zu beschleunigen.

RPD bringt sein Know-how im Bereich des selektiven Lasersinterns (SLS) in die Kooperation ein. SLS ist eine Prozesstechnik im 3D-Druck. Domo trägt sein sein Polyamid-Know-how in die Partnerschaft, insbesondere seine SLS-Serviceplattform, die von der Materialauswahl der Polyamid-6-Pulver (PA6) für das Lasersintern bis zur strengen physikalischen Bauteilprüfung reicht.

Die zunehmende Nutzung des selektiven Lasersinterns (SLS) für hochbeanspruchte Automobilkomponenten hat zu einer verstärkten Nachfrage nach hierfür geeigneten Kunststoffmaterialien geführt. Die Partnerschaft zwischen Domo und RPD ist strategisch darauf ausgerichtet, ein wachsendes Sortiment an spezifischen PA6-SLS-Pulvern anbieten, die durch ein Komplettpaket von Serviceleistungen ergänzt werden. Angeboten werden die Pulver unter der Marke Sinterline.

Kooperation schließt Lücke zwischen Spritzguss und 3D-Druck

„In Zusammenarbeit mit RPD eröffnen unsere Sinterline PA6-Pulver neue Möglichkeiten für SLS-Kunden im Bereich der Kleinserien“, sagt Dominique Giannotta, Sinterline-Programmleiter bei Domo Chemicals. Laut Giannotta übertreffen die Sinterline PA6-Pulver das Leistungspotenzial konventionell genutzter PA12-Materialien in SLS-Prozessen.

Die Sinterline Produktfamilie ist in verschiedenen unverstärkten und glasverstärkten Varianten verfügbar. Vor kurzem wurde das Sortiment durch ein spezielles PA6-Pulver für Verschleiß- und Reibungskomponenten ergänzt.

Polyamid-6-Pulver im industriellen 3D-Druck

„Sinterline hat Pionierarbeit beim Einsatz von PA6-Pulvern im industriellen 3D-Druck geleistet und bietet uns die Möglichkeit, dieselbe Polymerbasis zu nutzen, die sich in vielen Spritzgießanwendungen bewährt hat“, unterstreicht Wolfgang Kraschitzer, Geschäftsführer und Leiter der Abteilung für Kunststoffverarbeitung bei RPD. „Dank der Kooperation mit Domo können jetzt selbst hochbeanspruchte Automobilkomponenten seriennah und in voll funktionsfähiger Qualität mit 3D-Druckern und PA6-Pulvern hergestellt werden.“

mg

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