22 Millionen Euro in die Zukunft investiert

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Herrmann Ultraschall hat seinen neuen Ultraschall-Campus am Stammsitz in Karlsbad eingeweiht. Bis 2021 sollen hier 180 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Vier neue Ultraschall-Labore, eine Lean-optimierte Produktion und multifunktionale Arbeitswelten in der Verwaltung auf 18.400 m² Gesamtfläche – 22 Mio. EUR hat die Herrmann Ultraschalltechnik GmbH & Co.KG in die Erweiterung des Stammsitzes in Karlsbad-Ittersbach investiert.

Es ist der dritte Erweiterungsbau des Karlsbader Familienunternehmen seit dem Jahr 2000 und die zweite Zusammenarbeit mit dem Bauunternehmen Harsch Bau GmbH & Co.KG aus Bretten. Die Zahlen sind beeindruckend: 35.000 t Erde wurden bewegt und 7.000 t Fertigbauteile verbaut. Allein 4 der 22 Mio. EUR Investitionssumme gehen in neue Maschinen und Anlagen, um die Produktionskapazität zu erhöhen. Dazu wurden auf allen Dachflächen Solarmodule installiert, um künftig einen Teil der benötigten Energie regenerativ zu produzieren.

Den Kampf um die Köpfe aufnehmen

Einweihung des Sonotrodenlabors. Foto: Herrmann Ultraschall

„Wir haben nicht nur erweitert, wir haben auch alle bestehenden Gebäude komplett modernisiert und zwar nach neuesten Gesichtspunkten“, sagt CEO Thomas Herrmann. „Denn es sind auch die „Soft Factors“ wie moderne Arbeitsplätze und Nachhaltigkeitsinitiativen, die heute beim Kampf um Köpfe zählen“, begründet der CEO weiter. Das Unternehmen stellt seinen Mitarbeitern zwei Elektroautos zur Verfügung, um kostenlos E-Mobilität auszuprobieren. Vier Stromtankstellen stehen bereit, auch für Kunden. Mit dem Beitritt zur WIN-Charta es Landes Baden-Württemberg (Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit) im letzten April verpflichtet sich das Unternehmen freiwillig zu mehr Nachhaltigkeit, heutzutage für alle Anspruchsgruppen ein wichtiger Faktor. Arbeitskreise speziell zum Thema Mitarbeiterwohlbefinden sind gegründet worden. Dabei stehen Themen wie Arbeitszeitmodelle und Work-Life-Balance im Mittelpunkt.

Umsatz verdoppelt in acht Jahren

Das Bekenntnis ist klar: Ja zum deutschen Standort und gleichzeitig ja zur globalen Strategie. 24 Standorte in 18 Ländern stellen sicher, dass Beratung, Service und Lieferqualität in den Hauptmärkten stimmen. Über die letzten 8 Jahre hat Herrmann Ultraschall ein beachtliches Wachstum hingelegt und den Umsatz auf 82 Mio. mehr als verdoppelt. Auch die Mitarbeiterzahl stieg um über die Hälfte auf 420 am Stammsitz; 520 sind es weltweit.

Positive Signale kommen Herrmann Ultraschall  besonders vom neuen Markt der E-Mobilität. Bei der Herstellung der dafür benötigten Lithium-Ionen-Batterien wird das Ultraschall-Metallschweißen eingesetzt. Herrmann Ultraschall hat zwei komplett neue Maschinen entwickelt, um ab 2019 auch dieses stark wachsende Marktsegment bedienen zu können.

pl

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