1zu1 Prototypen übernimmt insolvente W&W Plastic

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1zu1 Prototypen übernimmt zum 1. September 2017 das Geschäft der W&W Plastic GmbH, die am 28. August 2017 Konkurs angemeldet hatte. Die Produktion wird am bestehenden Standort der W&W Plastic GmbH in Dornbirn fortgesetzt.

Die insolvente W&W Plastic GmbH produziert in der Haldengasse in Dornbirn Kunststoffteile im Spritzguss. Besonderes Know-how hat das Unternehmen beim Bedrucken und Prägen von Kunststoff- und Metallteilen und anderen Materialien sowie beim Einfärben von Kunststoffteilen.

Von 2 auf 150 Mitarbeiter in nur 20 Jahren: Hannes Hämmerle (l.) und Wolfgang Humml, Inhaber und Geschäftsführer von 1zu1 Prototypen. Foto: Darko Todorovic

Der Geschäftsführer von 1zu1 Prototypen, Hannes Hämmerle, sieht große Synergien: "Mit diesen Dienstleistungen können wir unser Angebot beim Drucken und Prägen erweitern. Davon profitieren die bestehenden Kunden von 1zu1 Prototypen. Auch die Kunden von W&W Plastic können wir beinahe lückenlos weiter beliefern."

1zu1 Prototypen wird Maschinen und Warenlager des insolventen Mitbewerbers aus der Konkursmasse erwerben. Alle zwölf Mitarbeiter haben ein Angebot erhalten, zu 1zu1 Prototypen zu wechseln. Der bisherige Produktionsstandort von W&W Plastic wird gemietet, um die Produktion nahtlos fortzusetzen.

1zu1 Prototypen gehört nach eigener Aussage europaweit zu den führenden Anbietern von 3D-Druck, Rapid Prototyping und Rapid Tooling. Die 160 Mitarbeiter erwirtschafteten im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 17 Mio. EUR. Im Spritzguss bietet das Hightech-Unternehmen bisher die Produktion von Kleinserien bis maximal 100.000 Stück an. Dafür setzt 1zu1 Spritzgusswerkzeuge aus Aluminium ein, die besonders schnell und kostengünstig zu fertigen sind. Seit knapp zwei Jahren produziert 1zu1 Spritzgussteile auch im Reinraum, beispielsweise für Anwendungen in der Medizintechnik.

gk

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