100.000 Säcke aus recyceltem Kunststoff für Rhine-Clean-Up-Day

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Reifenhäuser unterstützt den Rhine-Clean-Up-Day und sponsert für das Müllsammeln am Flussufer 100.000 Säcke aus 100 % recyceltem Altkunststoff.

Zum zweiten Mal in Folge sammeln beim Rhine-Clean-Up-Day am 14. September 2019 Helfer in sechs Ländern Müll und Unrat entlang des Rheins – unterstützt von der Reifenhäuser Gruppe, die dafür 100.000 Müllsäcke aus recyceltem Kunststoff zur Verfügung stellt. Die gesponserten Sammelsäcke aus 100 % Altkunststoff werden an den zentralen Standorten in ganz Deutschland an die teilnehmenden Teams ausgegeben.

Die Macher des Projektes rufen dazu auf, die Ufer des Rheins zu säubern und wollen so verhindern, dass der Müll von den Ufern in den Rhein und somit in die Nordsee gelangt. Im vergangenen Jahr nahmen an der Umweltaktion rund 10.000 Menschen teil und sammelten 100 t Müll.

In diesem Jahr konnten seit Mitte Mai Unterstützer in 100 Kommunen mobilisiert werden: „Wir erwarten dieses Mal 20.000 Menschen, die bei der Rhein-Säuberung mit anpacken und ihren Beitrag gegen die Vermüllung des Rheinufers leisten“, prognostiziert Ingo Lentz vom Team Rhine-Clean-Up.

100.000 recycelte Sammelsäcke aus Haushaltsmüll

Egal ob es um die Ausstattung der Helfer oder um den Abtransport des Mülls geht: Um ein Projekt in dieser Größe zu stemmen, ist Rhine-Clean-Up auf Sponsoren und lokale Müllentsorger angewiesen.

„Was für eine positive Nachricht, als Reifenhäuser signalisierte, unser Projekt unterstützen zu wollen“, so Lentz. Geboren wurde die Idee 2018 im Rahmen des Reifenhäuser Projektes Marine Litter, wo Lentz erstmals mit Mitarbeitern von Reifenhäuser in Kontakt kam. Hier bei stellte sich die Frage: Könnte Reifenhäuser nachhaltige Müllsäcke beisteuern?

Dank des guten Netzwerkes und der richtigen Partner hatte das Projekt bald Hand und Fuß. Initiiert von Reifenhäuser sagten die Erema-Group, Verpa Folie Weidhausen und die Lobbe Gesellschaft FVH ihre Unterstützung zu. So entstanden 100.000 Müllsäcke aus 100 % recyceltem Haushaltsmüll.

Rhine-Clean-Up dank recycelten Säcken noch nachhaltiger

Für Anwendungen dieser Art kommt man in der Regel nicht um die Verwendung von Neumaterial herum. Doch die vier Unternehmen entwickelten eine Lösung. FVH hat das Granulat aus sortiertem Post Consumer Verpackungsabfall auf einer EREMA-Anlage aufbereitet, die zuvor in der Lobbe-Aufbereitungsanlage sortiert wurde. Verpa hat die Folie auf einer Reifenhäuser-Blasfolienanlage produziert, bedruckt und die Säcke konfektioniert.

Dank der Tatkraft und der guten Zusammenarbeit der vier Unternehmen ist die Rhine-Clean-Up-Initiative noch nachhaltiger als ohnehin schon. Denn gesammelt wird in Abfallsäcken, die im vorigen Leben Verpackungen waren.

Kunststoffabfall gehört in den Kreislauf – nicht in die Natur

„Die Hands-on-Mentalität, mit der sich Rhine-Clean-Up für die Umwelt einsetzt und so viele Menschen mobilisiert, ist bemerkenswert", kommentiert Ulrich Reifenhäuser, CSO der Reifenhäuser Gruppe und betont: „Auch wir gehen mit der Müllproblematik verantwortlich um. Bei der Entwicklung von Technologien denken wir Recyclingfähigkeit immer mit. Anlagen und Maschinen zur Produktion von Kunststofffolien und -vliesen können in Zukunft recycelten Kunststoff verarbeiten. Damit Kunststoffabfall in die Kreislaufwirtschaft gelangt – und nicht in die Natur.“

kus

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