Spritzgießen 01.02.2017 0 Bewertung(en) Rating

Viskositätsmessung per Ultraschall

Durch den Einsatz von Ultraschallwellen soll in einem Forschungsvorhaben am SKZ ein neuer Ansatz zur Messung der Viskositätsfunktion von Kunststoffen entwickelt werden.

 - Im Gegensatz zu den meisten gängigen Online-Rheometern soll das neue Verfahren einen breiten Bereich der Schergeschwindigkeit abdecken.
SKZ
Im Gegensatz zu den meisten gängigen Online-Rheometern soll das neue Verfahren einen breiten Bereich der Schergeschwindigkeit abdecken.

Die Viskosität ist ein wichtiger Parameter für die Prozesskonstanz und die Produktqualität in der Kunststoffverarbeitung. Da sich kleinste Materialveränderungen in der Viskosität widerspiegeln, ist sie ideal geeignet zur Prozessüberwachung. Die Ultraschallmesstechnik bietet einen innovativen Ansatz, um die Viskosität kontinuierlich im Prozess zu erfassen. 



Der besondere Vorteil des neuen Konzepts liegt darin, dass durch die Nutzung mehrerer Anregungsfrequenzen die Ermittlung der Viskositätsfunktion im verarbeitungsrelevanten Bereich der Schergeschwindigkeit mit nur einer Messung erreicht werden soll. Somit wird das Verfahren inlinefähig, was einen deutlichen Gewinn im Vergleich zur klassischen Labormessung mit sich bringt. Es ist zudem in der Lage, einen breiten Bereich der Schergeschwindigkeit abzudecken und weist dadurch einen weiteren Pluspunkt gegenüber den meisten gängigen Online-Rheometern auf.



Ultraschallsonden lassen sich heute mit geringem Aufwand in den Prozess integrieren, sodass keine zusätzlichen Maschinenelemente und aufwändigen Umbaumaßnahmen notwendig sind. Ebenso ist mit einem geringen Wartungs- und Reinigungsaufwand zu rechnen. Mit geeigneten Algorithmen sollen die detektierten Ultraschallsignale ausgewertet werden, um die Viskosität der Schmelze zu ermitteln.

Interessierte Industrieunternehmen können sich beim SKZ melden, um das Projekt zu begleiten und von den Ergebnissen frühzeitig zu profitieren.

sk

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