19.02.2014

VDI-Spritzgießtagung 2014

VDI Spritzgießen im Aufwind - Bilder von der Tagung 2014

K-ZEITUNG
185 Teilnehmer besuchten in diesem Jahr die VDI Jahrestagung Spritzgießen. Für sie stand neben der Information das Networking ganz oben auf der Agenda
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Ermunterte die Unternehmen, die Möglichkeiten der Differenzierung über Produktinnovationen und Design stärker als bislang zu nutzen: Fabian Kollmann, Senior Design Manager bei Phoenix Design, Stuttgart
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Insgesamt drei Vorträge von Hochschulen gab es am ersten Veranstaltungstag, in denen neue Methoden der Prozessoptimierung beim Spritzgießen präsentiert wurden. Den Anfang machte Mathias Weber, Abteilungsleiter Spritzgießen am IKV der RWTH Aachen: Er zeigte auf, wie sich Oberflächen mit der variothermen Temperierung von Werkzeugen durch Mikrostrukturen funktionalisieren lassen. Zum Einsatz kommt dabei ein Laserscanner
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Mahnte die Teilnehmer, das Thema Produktionseffizienz nicht nur auf die Maschinentechnik zu konzentrieren: Professor Ansgar Jaeger, Vorsitzender des VDI-Fachausschusses Spritzgießtechnik. "Auch im Hinblick auf die Unternehmenskultur und die abteilungsübergreifenden Unternehmensprozesse gibt es noch ein großes Potenzial zu heben, um die Produktion effizienter zu gestalten.“
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Frank Pössel-Dölken, Director Manufacturing Systems bei Phoenix Contact, zeigte den Weg seines Unternehmens, das über eine eigene Spritzgießfertigung verfügt, zum Industrie-4.0-Zeitalter auf
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Stefan Krüth, Geschäftsführer von J. & F. Krüth setzt auf 3D-Lasergravur, um dreidimensionale Narbstrukturen in Spritzgießformen einzubringen. Damit lassen sich Leder-ähnliche Oberflächen etwa für das Automobil-Interieur erzeugen
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Stellte gemeinsam mit seinem Kollegen Jörg Günther viele Technologien vor, mit der sich die heute heiß begehrten Klavierlack-Oberflächen erzeugen lassen: Neben dem klassischen Lackierprozess handelt es sich um Inmold Decoration (IMD), Film Insert Molding (FIM), den Lackauftrag per Ink-Jet und das Lackieren im Werkzeug
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Steffen Reuter, Vice President R&D bei Weidmann Plastics Technology mit Sitz in Rapperswil/Schweiz, präsentierte Möglichkeiten zur Erzeugung dekorativer Bauteile und Oberflächen durch die Fertigung von Metall- und Kunststoff-Hybriden, wie sie beispielsweise bei den Einstiegsleisten für die neue Mercedes C-Klasse Verwendung finden
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"Euromap gibt zwar Hinweise auf die Energieeffizienz von Spritzgießmaschinen. Doch sollten Verarbeiter künftig weniger die Maschine als vielmehr das zu fertigende Bauteil im Fokus haben und danach die Fertigung ausrichten", riet Professor Michael Koch von der Technischen Universität Ilmenau. In einem Forschungsprojekt entwickelt er derzeit ein Benchmarking. Die erhobenen Kennzahlen sollen in einer Software abgebildet werden, die sich im Spritzgießbetrieb einfach einsetzen lassen sollen
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"Die Folienverarbeitung für die Oberflächentechnik hat den Vorteil, dass bei einem Farbwechsel keine Lackieranlage aufwändig umgerüstet werden muss", sagte Wolfgang Müller, Vertriebsleiter von Foliotec, Sparneck. Dies sei vor allem bei kleineren Losgrößen vorteilhaft
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Zeigte unkonventionelle Wege zu Industrie 4.0 auf: Florian Mieth, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Werkstofftechnik , Kunststofftechnik der Universität Kassel. Die Wissenschaftler forcieren für die flexible Fertigung die Funktionsintegration – unter anderem mit einer neuen Art der Spritzgießmaschine, bei der Spritz- und Schließeinheit strikt und modular voneinander getrennt sind
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