14.03.2016

VDI Kongress Kunststoffe im Automobil 2016

Impressionen vom VDI Kongress Kunststoffe im Automobil 2016

K-ZEITUNG
Olivier Farges, Evonik, hilft dabei, im Auto schwere Kühlmittelleitungen aus Metall durch leichte aus Kunststoff zu ersetzen. Die Leitungen besten aus zwei Schichten: Innen ein Hydrolyse-beständiges PP und außen ein schlagfestes PA. Bei bis zu 30 Meter Leitung pro Auto lässt sich hier viel Gewicht sparen.
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Einzigartigkeit in Serie: Peter Barlog, Barlog Plastics, präsentiert die Zierblende des neuen Rinspeed Concept Car: Die individuelle 3D-Effektlackierung wird mittels magnetisierbarer Additive im Kunststoff und einem magnetischen Reflexlack möglich.
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Bernd Risse, Werksleiter bei Frimo in Sontra: Thermoformen, Beschneiden und Hinterspritzen in einem Schritt – das ist auch mit Naturfasern und Polypropylen möglich: Mittels dieses NF/PP-Hybrid Verfahren lässt sich sogar die Endkante umspritzen.
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Tobias Dübler, Grafe: "In enger Zusammenarbeit mit den OEM sorgen unsere Masterbatches und Compounds für edles Interieur, geschmackvolle Armaturen und einzigartige Dekors."
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Kühlendes Polyamid: Stefan Theiler, Experte für hochgefüllte Polyamide bei Lanxess, macht den vergleichenden Handtest: "Die Wärmeleitfähigkeit unseres neuen Polyamids ist etwa um das Fünffache höher als bei vergleichbarem Standard-Polyamid."
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Metallersatz: Dr. Joseph J. Laux, Magna, präsentiert den weltweit ersten Carbon-Frontsplitter, produziert für den Ford Mustang Shelby GT350 im Spitzguss: "Das mit Kohlenstofffaser gefüllte Polyamid verbessert die Steifigkeit der Karosserie und reduziert das Gesamtgewicht deutlich."
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Schaltung auf Kunststoff drucken: Jochen Kuntermann, Polyone, zeigt einen wärmeleitenden LED-Träger aus grafitgefülltem PPS (r.). Wird dieser lackiert (l.), lassen sich mittels Laser Plasma Patterning elektrische Schaltkreise direkt auf die Kunststoffoberfläche auftragen – eine Leiterplatte ist nicht mehr notwendig.
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Manfred Duri, Solvay Composite Materials, neben der CFK-Fronthaube des BMW M4 GTS: "Eine neue Generation schnell härtender Harzsysteme reduziert die Zykluszeit auf drei Minuten. Und die Oberflächengüte des Harzes erlaubt es, eine Class-A-Lackierung zu realisieren."
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Leichtbau im Motorcross: Nicholas Kolesch, Borealis, erläutert anhand einer Konzeptstudie für den Heckrahmen einer KTM Husqvarna, was carbongefülltes Polypropylen heute kann: Steifigkeiten bis zu 20.000 Mpa, die es bei PP zuvor noch nicht gegeben hat, und das bei einer außerordentlich geringen Dichte.
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Norwin van Riel und Anis Tebib, Trinseo: "Neue PC/ABS-Blends sind nicht nur leichter als PC/PET-Lösungen, sie erfüllen auch die jüngsten OEM-Spezifikationen für Werkstoffe im Fahrzeugaußenraum und die Anforderungen für eine Hochglanzlackierung."
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