Unternehmen 20.04.2017 1 Bewertung(en) Rating

Spatenstich für Yaskawa-Erweiterungsbau

Yaskawa vergrößert seinen Standort in Allershausen bei München, dem Sitz der europäischen Robotics Division: Fünf Jahre nachdem der japanische Technologiekonzerns seinen Neubau bezogen hat, wurde am 18. April 2017 der erste Spatenstich für einen Erweiterungsbau mit 5.000 m² Nutzfläche gefeiert.

Yaskawa, mit mehr als 350.000 installierten Einheiten einer der größten Anbieter von Industrierobotern sowie von Antriebs- und Automationstechnik, verfolgt in Europa eine Expansionsstrategie: Ziel ist es, mittelfristig in strategischen Zielmärkten auch in Europa zu den führenden Herstellern von Industrierobotern zu zählen.

Allershausen spielt in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle als "Schaufenster für Europa": Nach dem 14,6 Mio. EUR teuren Neubau im Jahr 2012 investiert Yaskawa mit dem Erweiterungsbau dort weitere 7,8 Mio. EUR.

 - Spatenstich für einen Erweiterungsbau in Allershauen: Rupert Popp (Bürgermeister; v.l.), Tomio Sakamoto (Stellvertretender japanischer Generalkonsul), Matthias Reinhard (Niederlassungsleiter Goldbeck Süd), Bruno Schnekenburger (President Robotics Division), Manfred Stern (President & CEO Yaskawa Europe) und Robert Scholz (Landratsamt).
Spatenstich für einen Erweiterungsbau in Allershauen: Rupert Popp (Bürgermeister; v.l.), Tomio Sakamoto (Stellvertretender japanischer Generalkonsul), Matthias Reinhard (Niederlassungsleiter Goldbeck Süd), Bruno Schnekenburger (President Robotics Division), Manfred Stern (President & CEO Yaskawa Europe) und Robert Scholz (Landratsamt).
Yaskawa

Neben diesem Projekt in Allershausen plant das Unternehmen aktuell, das erste europäische Roboterwerk von Yaskawa im slowenischen Kocevje für eine Investitionssumme von 25 Mio. EUR zu errichten, in dem ab Herbst 2018 die ersten Roboter produziert werden.

Nachhaltiger Ausbau in Europa

Die Robotics Division beschäftigt aktuell europaweit etwa 960 Mitarbeiter, davon knapp ein Drittel in Deutschland; in Allershausen sind es 290. Der Erweiterungsbau wird mit rund 1.200 m² Büroflächen auf drei Stockwerken Platz für Mitarbeiter bieten, die von bisher getrennten Standorten zusammengeführt werden. Zudem werden ein über 2.000 m² großer Werkstatt- und Produktionsbereich sowie ein rund 1.600 m² großes Lager entstehen.

Der Erweiterungsbau ist als Energieeffizienz-Haus gemäß dem Standard KfW 55 konzipiert. Zur Ausstattung zählen stromsparende LED-Leuchten und eine besonders energieeffiziente Kühlung der Büroräume. Der Energiebedarf wird zu weiten Teilen aus erneuerbaren Quellen wie Biogas und – vorbehaltlich der endgültigen Genehmigung – einer eigenen Photovoltaik-Anlage gedeckt werden.

gr

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