IWS - Remote-Laserschneiden CFK Technologie 21.04.2017 0 Bewertung(en) Rating

Laser schneidet CFK aus der Ferne

Das Remote-Laserstrahlschneiden erlaubt das hocheffiziente Trennen von Verbundwerkstoffen mit einer sehr guter Schnittkantenqualität. Die neuesten Forschungsergebnisse auf diesem Gebiet wird das Fraunhofer IWS auf der Hannover Messe präsentieren.

Das Fraunhofer IWS erforscht seit vielen Jahren innovative Materialien für den Leichtbau, wie beispielsweise kohlenstoff- oder glasfaserverstärke Kunststoffe (CFK/GFK), um zukunftsträchtige sowie bezahlbare Lösungen für Industrie- und Forschungspartner zu gewährleisten. Dazu zählt auch das Trennen dieser Materialien mittels Remote-Laserstrahlschneiden.

Derzeit steht beim Remote-Laserschneiden die Verfahrensentwicklung zur automatisierbaren Kantennachbehandlung von Bohrungen in faserverstärkten Kunststoffen im Fokus der Forscher. Besonders bei kohlenstofffaserverstärkten Kunststoffen ist die Barriereschicht nützlich, um Korrosion in der Verbindung mit metallischen Leichtbaumetallen sowie eine Verwitterung durch Umwelteinflüsse zu unterbinden. "Die Resultate, die mittels eines prototypischen Werkzeuges erzeugt wurden, sind qualitativ hervorragend", erläutert Michael Rose, der Experte für die laserbasierte Konfektionierung von faserverstärkten Kunststoffen am Fraunhofer IWS. "Wir sind überzeugt, dass diese Ergebnisse in naher Zukunft ihren Weg in die breite industrielle Umsetzung finden."

Im Rahmen der Hannover Messe wird das Fraunhofer IWS Dresden auf dem eigenen Messestand sowie auf dem neuen "Forum Industrial Supply" modernste Technologien zum Bearbeiten neuartiger Werkstoffe und Verbundmaterialien mit und ohne Laser zeigen.

gk

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