Die auf Anregung des Fachverbands Carbon Composites entstandene MAI Carbon zählt zu den Gewinnern im Spitzencluster-Wettbewerb des Bundsministeriums für Bildung und Forschung. In den nächsten fünf Jahren kann die Initiative nun auf bis zu 40 Mio. EUR an Fördergeldern zurückgreifen.
Ein von der IHK Schwaben initiierter Forschungsverbund will den Verbundwerkstoff CFK in den Maschinen- und Anlagenbau bringen. Insgesamt stehen dem Projekt 4,45 Mio. EUR an Forschungsgeldern zur Verfügung.
Das Deutsche Institut für Normung in Berlin startet gemeinsam mit dem DVS Deutschen Verband für Schweißen und verwandte Verfahren eine Initiative zur Einführung von Normen im Bereich der Qualitätssicherung von Klebungen von faserverstärkten Komponenten, u.a. für die Automobil- und Windkraftindustrie. Erste Sitzung ist am 12. März 2012 in Berlin. Die Teilnahme ist kostenfrei.
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Die Verwertung von Faserverbund-Abfällen mit dem Recyclingsystem "Compo Cycle" legt weiter zu. Seit der Einführung des Systems wurden über 3 Mio. kg GFK- und CFK-Teile zerkleinert und flossen als Rohstoffsubstitut in die Zementindustrie - Tendenz steigend.
Das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) an der RWTH Aachen gibt einen neuen Leitfaden zum Thema Faserverbundkunststoffe heraus. Auf 52 Seiten werden sowohl Basiswissen über Faser- und Matrixwerkstoffe als auch etablierte Fertigungsmethoden und praktische Anwendungsbeispiele dargestellt.
Der US-Amerikanische Carbonfaserhersteller Zoltek eröffnet ein neues Produktionswerk in St. Louis und will dort vor allem preisgünstige Carbonfaserprepregs für die Wind- und Automobilindustrie fertigen.
Ein Zusammenschluss aus F&E-Instituten und Firmen entwickelt neue Verfahren zur Qualitätssicherung für die klebtechnische Verbindung von Faserverbundkunststoffen (FVK) in der Luftfahrt.
Das PKW-Bremspedal der ZF Friedrichshafen AG erhält den begehrten Design & Technology Gold Award der Fachmesse Materialica in München. Die spezielle Konstruktion aus Organoblech und Spritzguss halbiert das Gewicht im Vergleich zu Bremspedalen aus Stahl.
Ein Konsortium um das Ford Forschungsprojekt berechnet und simuliert den Einsatz naturfaserverstärkter Kunststoffe in der Automobilindustrie nach den dort üblichen Standards und will damit den Nachweis der Serienreife dieser Werkstoffgruppe erbringen.
Für die Qualitätsprüfung von Faser- und Verbundwerkstoffen nutzt die Suragus GmbH, Dresden, das sogenannte Wirbelstromverfahren. Die Technologie funktioniert zerstörungsfrei als auch berührungslos und erreicht bis zu 50.000 Samples pro Sekunde.
Mit dem Composite-Leichtflugzeug "e-Genius" belegte ein Team der Universität Stuttgart und ein Absolvent der PFH Private Hochschule Göttingen den zweiten Platz eines Wettbewerbs der NASA, bei dem nach dem umweltfreundlichsten Flugzeug der Welt gesucht wurde.
Die neuen styrolfreien Harze der DSM Composites Resins sind Teil der neuen Strategie des Unternehmens zu mehr Nachhaltigkeit. Für 2012 kündigte das Unternehmen kobaltfreie Harze an.

"Die Realität ist weitaus besser als die allgemeine Stimmung." Wenn nicht alles trügt, könnte diese Diagnose – trotz Euro-, Finanz- und Schuldenkrise – auch 2012 die richtige sein, zumal, was die künftige Geschäftsentwicklung der deutschen Kunststoffindustrie betrifft. Natürlich haben sich die Voraussetzungen verändert.
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