Folien sollen Lebensmittel schützen - insbesondere vor Sauerstoff. Hierzu werden die Folien beschichtet – meist mit Ethylen-Vinylalkohol-Copolymer (EVOH). Doch jetzt gibt es eine natürliche Alternative. Forscher des Fraunhofer-Instituts für Verfahrenstechnik und Verpackung haben ein Molkeprotein entwickelt, mit dem sich Barrierefolien industriell herstellen lassen.
Der Deutsche Zukunftspreis 2011 ging an ein Forscher-Team mit Fraunhofer-Beteiligung. Prof. Karl Leo, Dr. Jan Blochwitz-Nimoth und Dr. Martin Pfeiffer erhielten am 14. Dezember für ihre Entwicklungen in der organischen Elektronik den Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation.
Erstmals auf der Fakuma vertreten, geht das Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart nun aktiv auf die mittelständische Industrie zu.
Das Aachener Institut setzt seine Forschungen auf dem Gebiet der Plasmapolymerisation fort und startet ein weiteres Projekt zur plasmagestützten Barrierebeschichtung von Flaschen.
In einem neuen Forschungsprojekt vergleicht das SKZ den Energieverbrauch unterschiedlicher Aufbereitungstechnologien. Interessierte Firmen können noch an dem Projekt teilnehmen.
Neue Steuerung und gravimetrische Dosierung ermöglichen Ausweitung der Forschungsaktivitäten für Mono- und 3-Schicht-Folien.
Forschern der Technischen Universität München ist es nach eigenen Angaben gelungen, wesentliche Aspekte der Alterung elastischer polymerer Materialien aufzuklären. Ihre Ergebnisse stellten sie jetzt in der wissenschaftlichen Zeitschrift Nature Materials vor.
Forscher imprägnieren Kunststoffe jetzt sogar mit komprimiertem CO2. Die Möglichkeiten des neuen Verfahrens sind vielfältig – sie reichen von gefärbten Kontaktlinsen bis hin zu antibakteriell ausgestatteten Türklinken.
Nachdem die Wissenschaftler des Thüringer Instituts für Textil- und Kunststoff-Forschung in diesem Jahr bereits mit zwei neuen Entwicklungen aufhorchen ließen, präsentiert die Einrichtung nun die neuesten Entwicklungen auf der K 2010.
Gemeinsam mit Projektpartnern führt Zeppelin Reimelt Compoundierversuche durch und untersucht die produzierten Produkte im Vergleich zu herkömmlichen Polyamid-Typen auf ihre Eignung für verschiedene Branchen.
Fraunhofer IWS Dresden entwickelt neues Verfahren, das in bereits bestehende Fertigungsanlagen integriert werden kann.
Neues Forschungsprojekt am SKZ soll Labor- mit Freibewitterungstests von Holz-Kunststoff-Verbunden vergleichen.
Der Einsatz von WPCs zur Herstellung von biogenen SiC-Keramiken wird derzeit im Rahmen eines AiF-Projektes erprobt.
Unter reger Beteiligung der Wirtschaft fand am 05. März ein Festkolloquium zur Einweihung des neuen Kunststofftechnikums in der Fachhochschule Osnabrück statt. Über 100 Teilnehmer aus der Kunststoffindustrie waren der Einladung gefolgt.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die dritte Auswahlrunde der Bekanntmachung "Werkstofftechnologien von morgen - Wissenschaftliche Vorprojekte in Werkstoff- und Nanotechnologien" mit dem Schwerpunkt "Metallopolymere" ins Leben gerufen.

"Die Realität ist weitaus besser als die allgemeine Stimmung." Wenn nicht alles trügt, könnte diese Diagnose – trotz Euro-, Finanz- und Schuldenkrise – auch 2012 die richtige sein, zumal, was die künftige Geschäftsentwicklung der deutschen Kunststoffindustrie betrifft. Natürlich haben sich die Voraussetzungen verändert.
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