26. September 2011 | Fakuma-Vorschau, Nachbearbeiten

Stabil geschweißt

Ein neuer, digitaler Ultraschall-Generator der Herrmann Ultraschalltechnik verspricht eine hohe Reproduzierbarkeit. Zudem sei eine Reduzierung der Zykluszeiten möglich.

Der neue digitale Ultraschall-Generator verfügt über eine höhere Leistung von bis zu 6.000 W. Dadurch können größere Teile produziert oder die Zykluszeiten gesenkt werden.
Foto: Herrmann Ultraschall

Karlsbad (P) - Die Herrmann Ultraschalltechnik GmbH & Co. KG, Karlsbad, präsentiert zur Fakuma ihren neuen digitalen Ultraschall-Generator, der dank erhöhter Leistung von bis zu 6.000 W nun auch für die Produktion größerer Teile geeignet sein soll. Zudem sei eine Reduzierung der Zykluszeiten möglich.

Beim Ultraschallschweißen von Thermoplasten ist der Generator Schwingungslieferant zum Erzeugen der Reibungswärme. Die Schwingung muss dynamisch, aber gleichzeitig stabil und reproduzierbar sein. Voll digitalisiert werden externe Schwankungen durch Netzspannung, Temperatur und Druck so fein geregelt, dass die Parameter stabil bleiben und die Prozess-Sicherheit steigt.

Aufwändige Hardwareänderungen entfallen, da Modifikationen im Prozessfluss über die Software realisiert werden. Verzerrung und Verschleiß sind minimiert. Komplexe Algorithmen sind integrierbar und einfach zu visualisieren. Kurz- und Langzeit-Datenspeicher sind größer und mehrsprachig ausgelegt, Klartextmeldungen möglich. Neben der Leistungskurve sind nun auch Amplituden- und Frequenzverlauf standardmäßig in die Bedienoberfläche der Schweißmaschine eingebaut und können grafisch dargestellt werden. Schwierige Prozesse ließen sich so besser beurteilen.

Die kompakteren Maße des Gehäuses wirken sich vor allem auf die Automatisierungstechnik aus, denn in Verbundschaltschränken zählt jeder Kubikzentimeter Platz. Bereits vom Design her ist das Gehäuse auch thermisch besser ausgelegt. Ein integriertes Cold-Plate-Interface ermögliche eine Hochleistungskühlung ohne Klimagerät.

Herrmann Ultraschall auf der Fakuma 2011:

Halle A4, Stand 4108




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Vor 25 Jahren war China erstmals Partnerland der Hannover Messe. Was sich während dieses Vierteljahrhunderts im viertgrößten Flächenstaat der Erde entwickelt hat - darüber lässt sich mitunter nur staunen. im Maschinenbau richten sich die Chinesen neu aus, was auch die Orientierung im Bereich der Kunststoff- und Gummimaschinen beeinflusst.

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