22. September 2011 | Fakuma-Vorschau, Nachbearbeiten

Rotations-Tampondruckverfahren für zylindrische Teile

Mit einem patentierten Rotations-Tampondruckverfahren für zylindrische Teile schafft es die Maschine HCS Kompakt der Tamponprint AG, Korntal-Mänchingen, bis zu 50.000 Teile pro Stunde zu bedrucken.

Korntal-Mänchingen (rz) - Die Anzahl der Teile hängt vom Produktdurchmesser und dem gewählten Zuführsystem ab. Die Maschinenmaße betragen 1,80 m Länge mal einem Meter Tiefe.

Die zu bedruckenden Teile gelangen ohne Werkstückträger an die Druckwalze. Die Drehbewegung der Tamponwalze sowie deren Reibwert versetzt das zu bedruckende Gut in eine Abrollbewegung. Dabei umläuft das Druckgut über Leitbleche die Tamponwalze. Der Transport der Teile und das Übertragen der Druckfarbe geschieht in einer synchronen Drehbewegung. Dieses Verfahren erlaubt eine hohe Stundenleistung mit ebenfalls hoher Druckqualität, da es nicht getaktet arbeitet.

Die Druckmaschine ist durch ihren modularen Aufbau flexibel. Sie besteht aus dem Rotationsdruckwerk, dem Führungs- und Positionsmodul, dem Zuführungs- und Vorbehandlungsmodul sowie dem Abschub- und Nachbehandlungsmodul. Die letzten drei Module hängen jeweils von dem zu bedruckenden Gut ab.

Welches Druckgut ist jedoch für die HCS Kompakt geeignet? Es kann hülsen- oder rohrförmig sein, aus Vollmaterial bestehen, eine Entformungsschräge aufweisen von gleich oder kleiner einem Grad. Der Durchmesser darf zwischen 2 und 30 mm groß sein und die Länge kann 20 bis 150 mm betragen. Jedwedes Druckgut muss zylindrisch sein und aus einem Material mit ausreichender Eigenstabilität bestehen, da die Maschine ohne Werkstückträger arbeitet.

Typische Produkte für diese Maschine sind Kugelschreiberminen, Faserschreiberhülsen oder Tablettenröhrchen.

Tamponprint auf der Fakuma 2011:

Halle A1, Stand 1233




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Editorial: Vor dem nächsten Sprung

Vor 25 Jahren war China erstmals Partnerland der Hannover Messe. Was sich während dieses Vierteljahrhunderts im viertgrößten Flächenstaat der Erde entwickelt hat - darüber lässt sich mitunter nur staunen. im Maschinenbau richten sich die Chinesen neu aus, was auch die Orientierung im Bereich der Kunststoff- und Gummimaschinen beeinflusst.

Hier lesen Sie das Editorial von Roman Leuthner >

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