
Bochum (K) – Hauptteil eines Planetwalzenextruders ist ein Planetengetriebe mit einer starken Verzahnungsbreite und einer Schrägverzahnung von 45°. Durch die Rotation der Zentralspindel rollen die Planetspindeln auf der Zentralspindel und dem Walzenzylinder und drehen sich wie Planeten. Während dieses Prozesses wird das Material ergriffen und durch Eintauchen der Spindelzähne in die entsprechenden Zwischenräume das Material in dünne Schichten ausgewalzt und aufgrund der Schrägverzahnung vorwärts transportiert. Dieser Prozess ist nach Firmenangabe für das Material sehr schonend, was gerade für die temperaturempfindliche Holzkomponente der WPC's von Bedeutung ist.
Im Vergleich zu einem herkömmlichen Doppelschneckenextruder ist die Austauschfläche im Planetwalzenextruder etwa fünfmal größer, was neben der Materialschonung die exakte Temperaturführung erleichtert.
Ein weiterer Vorteil des Planetwalzenextruders für die Herstellung von WPC-Profilen, die in Europa immer stärker nachgefragt sind, ist sein breites Verarbeitungsfenster, so Entex. Viele verschiedene Thermoplaste könnten verarbeitet werden und ein Materialwechsel sei problemlos möglich. Planetwalzenextruder werden bereits in der WPC-Industrie eingesetzt. So dient der Planetwalzenextruder TP-WE 280 S in einem Direkt-Extrusionssystem als Beschickungseinheit für optional mehrere Einschneckenextruder. Bei einer Ausstoßleistung von 1.400 kg/h entsteht hier aus dem Rohmaterial in kurzer Zeit eine fertige Fußbodendiele.
Entex auf der Fakuma 2011:
Halle A6, Stand 6403

Vor 25 Jahren war China erstmals Partnerland der Hannover Messe. Was sich während dieses Vierteljahrhunderts im viertgrößten Flächenstaat der Erde entwickelt hat - darüber lässt sich mitunter nur staunen. im Maschinenbau richten sich die Chinesen neu aus, was auch die Orientierung im Bereich der Kunststoff- und Gummimaschinen beeinflusst.
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