München (ap) - Das Material sorgt dafür, dass sich berührende Siliconflächen oder Schlitze auch dann nicht verwachsen, wenn beim Tempern auf den Einsatz von Trennmitteln verzichtet wird. Damit erleichtert und verbessert der Flüssigsiliconkautschuk die Produktion von Dosierventilen für die Lebensmitteltechnik. Dieser Effekt, der zusätzlich zur Reibungsreduktion auftritt, macht sich vor allem bei der Produktion von Siliconformteilen mit definierten schlitzförmigen Öffnungen positiv bemerkbar. So können beispielsweise die Schlitze von Dosierventilen aus Elastosil® LR 3066 während des Temperns nicht zuwachsen.
Anders als bei herkömmlichen Standardsiliconen lassen sich somit Ventilschlitze bereits vor dem Tempern erzeugen, ohne dass Hilfs-stoffe eingesetzt werden müssen, die die Schlitzkanten voneinander trennen. Das vereinfacht den Herstellungsprozess und vermeidet Verschmutzungen. Der Effekt des Nicht-Zusammenwachsens lässt sich zum Beispiel vorteilhaft zur Herstellung von Dosierventilen für Ketchup- oder Mayonnaise-Flaschen nutzen.
Der gegenüber Standardsiliconen um 50 bis 70 Prozent verringerte Gleitreibungskoeffizient kann bei der Montage der Bauteile vorteilhaft sein, sofern Reibungseffekte den Einbau des Siliconteils erschweren.
Die Wacker Chemie AG auf der Fakuma 2011:
Halle A6, Stand 6318

Vor 25 Jahren war China erstmals Partnerland der Hannover Messe. Was sich während dieses Vierteljahrhunderts im viertgrößten Flächenstaat der Erde entwickelt hat - darüber lässt sich mitunter nur staunen. im Maschinenbau richten sich die Chinesen neu aus, was auch die Orientierung im Bereich der Kunststoff- und Gummimaschinen beeinflusst.
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