Simulieren vor dem Investieren

Erstmals auf der Fakuma vertreten, geht das Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart nun aktiv auf die mittelständische Industrie zu.

Durch die virtuelle Produkterprobung mittels FEM kann das Bauteilverhalten noch vor der Herstellung beurteilt werden.
Foto: IKT / Uni Stuttgart

Stuttgart (S) – Neben einem akkreditierten Prüflabor und ausgewiesener Expertise in der Schadensanalyse stehen der Industrie ein großer Maschinenpark und die dazugehörige Expertise für Versuche im Stuttgarter Institut für Kunststofftechnik zur Verfügung. Das IKT arbeitet auf der gesamten Breite der Kunststofftechnik, also im Bereich der Werkstoff- und Verarbeitungstechnik sowie im Bereich der Produktentwicklung.

In der Abteilung Produktentwicklung wird beispielsweise das Bauteilverhalten zunächst simuliert, bevor in teuere Werkzeuge investiert wird. Ziel der Produktentwicklung ist stets ein Bauteil, welches seine Funktion während der geplanten Lebensdauer erfüllt. Somit bilden Rückschlüsse aus der Schadensanalyse und die Berücksichtigung von Alterungsprozessen auf das Bauteilverhalten wichtige Kenntnisse für eine Lebensdauervorhersage.

Geforscht wird am IKT an beschleunigter Alterung und damit neuen Modellen zur Vorhersage der Lebensdauer. Systematiken für die effiziente Schadensanalyse werden angewandt und ständig weiterentwickelt, ebenso wie Berechnungsverfahren zur Vorhersage des Bauteilverhaltens.

Das Institut für Kunststofftechnik auf der Fakuma 2011:

Halle 7, Stand 7310




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Editorial: Vor dem nächsten Sprung

Vor 25 Jahren war China erstmals Partnerland der Hannover Messe. Was sich während dieses Vierteljahrhunderts im viertgrößten Flächenstaat der Erde entwickelt hat - darüber lässt sich mitunter nur staunen. im Maschinenbau richten sich die Chinesen neu aus, was auch die Orientierung im Bereich der Kunststoff- und Gummimaschinen beeinflusst.

Hier lesen Sie das Editorial von Roman Leuthner >

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