
"Die LED muss vor der Wärme, die sie erzeugt, geschützt werden", erklärt Peter Barlog, Geschäftsführer bei Barlog Plastics, und präsentiert auch gleich eine Lösung: "Mit unseren neuen Compounds Kebablend/TC bieten wir ein Sortiment wärmeleitfähiger Kunststoffe an, die auf die LED und die Solartechnik und maßgeschneidert sind. Die Wärmeleitfähigkeit erhalten die Kunststoffe durch ein zugesetztes Keramikpulver als Füllstoff."
Stark wachsender Markt LED
Barlog verspricht sich mit wärmeleitfähigen Kunststoffen ein großes Marktpotenzial zu erschließen: "LED sind ein sehr stark wachsender Markt, vor allem in diesem Bereich entwickeln wir zurzeit weitere neue Werkstoffe."
Doch auch die Solartechnik sei ein weiteres Anwendungsgebiet. Hier gelte es, empfindliche Elektronikbauteile vor der starken Wärme zu schützen, die durch die hohen Stromstärken im Leistungsbereich der Module entstehen. "Hinzu kommt, dass hier auch hohe Anforderungen an das Brandverhalten gestellt werden – und das in einem einzigen Werkstoff kombiniert", erläutert Barlog die Herausforderung.
Da die Wärmeleitfähigkeit eines Bauteils nicht nur vom Werkstoff, sondern auch von der Füllstofforientierung abhängt, bietet Barlog Plastics seinen Kunden zusätzlich die Simulation von Wärmeleitungsprozessen an und unterstützt sie von der Entwicklung über spritzgegossene Prototypen bis hin zur Vorserienfertigung. Dabei hat sich Peter Barlog ehrgeizige Ziele gesteckt: "Unser Kunde soll, ausgehend vom eigenen 3D-Datensatz, innerhalb von nur zwei Wochen fertige, wärmeleitfähige Bauteile in der Hand halten können." (mg)
Barlog Plastics auf der Fakuma 2011: Halle A3, Stand 3209
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