
Schwabach (P) - Seit gut einem Jahr besteht die W&L Deutsche Technoplast Automotive GmbH in Schwabach. In Fortführung der Geschäfte der alteingesessenen Wolf & Liegel Formenbau GmbH stellen nach der Insolvenz im Frühjahr 2009 heute wieder rund 70 Mitarbeiter Werkzeuge und Kunststoffteile für die Automobilzuliefer- oder Haustechnikindustrie her. Aus Anlass des einjährigen Bestehens des Unternehmens hatte die Geschäftsführung der W&L Deutsche Technoplast GmbH den mittelfränkischen Europaabgeordneten Martin Kastler (CSU) zu einem Unternehmensbesuch mit Betriebsbesichtigung eingeladen.
Der Abgeordnete erwies sich dabei als äußerst interessierter Zuhörer so-wohl zu den betrieblichen Abläufen im Spritzguss technischer Kunststoffe als auch zu den aktuellen Aufgaben, die Birgit Bauer-Groitl als geschäfts-führende Gesellschafterin ein Jahr nach der „Stunde Null“ beschäftigen.
Aktuell stehen die Zeichen bei der W&L Deutsche Technoplast auf Perso-nalaufbau. Gesucht wird hier vor allem qualifiziertes Personal im Bereich der Kunststofffertigung. Zu den derzeit 68 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Stammbelegschaft der W&L Deutsche Technoplast kommen aktuell noch einmal rund 50 Zeitarbeitskräfte. Gerne würde die Unternehmerin hier weitere Mitarbeiter in feste Arbeitsverhältnisse übernehmen.
Langfristig geht man bei der W&L Deutsche Technoplast wie auch am Stammsitz der Unternehmensfamilie in Wörth an der Donau konsequent den Weg der gewerblichen Ausbildung im eigenen Haus, um sich qualifiziertes Fachpersonal zu sichern. Bereits im September werden am Schwabacher Standort voraussichtlich fünf Auszubildende ihre Arbeit aufnehmen, zwei als Verfahrensmechaniker in der Kunststofffertigung, zwei als Werkzeugmechaniker Formtechnik. Der Bau von Präzisionsformen für den Spritzguss technischer Kunststoffteile ist neben der eigentlichen Kunststoffverarbeitung die zweite Domäne des Schwabacher Betriebes.
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