09. März 2010 | Branche

Kunststoffrohre für Tankstellen zugelassen

Leitfähige Kunststoffrohre dürfen als Alternative zu Stahlrohren jetzt auch in Deutschland eingesetzt werden.

Zukünftig darf Kungsörs Plast seine flexiblen Kraftstoffrohre auch in Deutschland vekaufen
Foto: Kungsör

Kungsör/Schweden (K) - Der schwedische Hersteller Kungsörs Plast AB, Kungsör, meldet, dass er aufgrund einer Zulassung durch deutsche Prüfstellen nun seine leitfähigen KPS Petrol Pipe System-Rohre für Tankstellen auch nach Deutschland liefern darf.

Deutschland sei in Europa hinsichtlich der Zulassung von Kraftstoffrohren und spezieller Permeations-Anforderungen im Gegensatz zu anderen Ländern sehr restriktiv. Ausschließlich Rohre, die keinerlei Permeation ermöglichen, seien erlaubt, so der Rohrhersteller. Dies habe bisher dazu geführt, dass nur Stahlrohre zugelassen waren. In umfangreichen Tests, die in Deutschland unter anderem von der LAWA (Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Wasser) durchgeführt wurden, seien jetzt die Kunststoffrohre KPS zugelassen worden.

"Wir sind sehr stolz darauf, dass unsere Rohre die ersten ihrer Art sind, die die strengen deutschen Anforderungen an Sicherheit und Umweltschutz erfüllen. Sie sind das Ergebnis von Forschung und Entwicklung sowie einem fortschrittlichen Herstellungsverfahren. Wir freuen uns darauf den deutschen Markt mit einer wettbewerbsfähigen Alternative beliefern zu dürfen, die korrosionsfrei und elektrisch leitfähig ist und sich schnell und einfach installieren lässt", betont CEO Lars Selling, der sich auf den deutschen Markt freut, da dieser aufgrund der hohen Tankstellendichte einer der größten in Europa ist. Schon heute gebe es eine große Nachfrage nach den alternativen Rohren. KPS-Rohre sind aus drei Schichten aufgebaut, die miteinander chemisch verbunden sind. Als Materialien kommen PE und EVOH sowie ein leitfähiges Material zum Einsatz.


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